Oktoberfest neu aufgestellt

Anderes Konzept

Beim nächsten Mal wird vieles anders: Die Veranstalter des Stadtlohner Oktoberfests haben aus der Kritik gelernt, die es im vergangenen Jahr an einigen Umständen des Großereignisses im ehemaligen Berkelstadion gab.

STADTLOHN

, 03.06.2014, 18:12 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dadurch ergebe sich ein klar getrennter Backstage-Bereich und ein Vorplatz. Auf diesem werden bayerische Hütten für das Catering aufgebaut – und eine Fläche aus Holzpontons, die davor bewahrt, eventuell im Schlamm zu versinken: „Keiner muss durch Matsch laufen.“ Das Catering draußen bedeutet: Die Gäste bestellen nicht mehr im Zelt selbst ihr Essen. „Wir vermeiden die langen Wartezeiten, wenn das Essen draußen bestellt und erworben wird“, so Langweg. Wer will, kann es aber zum Essen mit hineinnehmen.

Bayerisch-Deftiges soll es geben, aber auch leichtere Kost auf den Teller kommen. Ebenfalls gesorgt ist für ein passendes Bier mit einer bayerischen Spezialität aus Fürstenfeldbruck. Noch eine Neuerung: Das Sitzplatzangebot fällt deutlich geringer aus. 1200 Plätze sind vorgesehen, dazu noch der Thekenbereich – alles in allem eine Reduzierung, um ebenfalls kürzere Wege zu schaffen. „Diese Platzaufteilung soll auch am Folgetag bestehen bleiben“, weist Langweg auf den Sonntag hin, an dem vormittags bei freiem Eintritt die Drumpets aufspielen werden.

„Es war uns wichtig, auf die Kritik des vergangenen Jahres zu reagieren und insbesondere auf Regen vorbereitet zu sein“, möchte Michael Schaedel erreichen, dass niemand befürchten muss, ausgerechnet im Trachtenlook unnötig nass zu werden. Denn dass die Teilnahme am Oktoberfest im passenden Outfit mehr Spaß macht und selbstverständlich sein sollte, wollen die Veranstalter auch als Botschaft an die Besucher vermitteln. Schaedel ist es ein Anliegen, dass diese Veranstaltung den Namen „Oktoberfest“ nicht nur als Bezeichnung trägt, sondern dass sie in ihrem Charakter auch einem solchen entspricht.

Deshalb setzen die Verantwortlichen auf die passenden Inhalte: So soll die „Bayerische 7“ als Oktoberfestkapelle für zelt-typische Stimmung sorgen. Die sieben Musikerinnen wollen für flotte Stimmung sorgen, die zum Oktoberfest passt. Mit an Bord ist „Spitzbua Markus“: Er stehe für eine Mischung aus „Ballermann- und Bayernsound“, so die Veranstalter. Vorfreude wecken will auch Jörg Wessels-Vorsitzender der St.-Georgius-Schützengilde: Gerade jetzt im Umfeld der Schützenfeste sei der richtige Zeitpunkt, auf eine entsprechend zünftige Veranstaltung hinzuweisen. „Gut die Hälfte der Karten sind schon reserviert“, berichtet er.

Sein Verein habe mit der Zusammenarbeit mit Gregor Langweg bereits gute Erfahrungen gemacht.  Es freue ihn deshalb, dass dieser sich mit kreativen Gedanken und Ideen nun auch in die Vorbereitung des Oktoberfestes einbringe. Deshalb verwundert es nicht, dass er sagt: „Wir gehen da ganz entspannt ’rein.“ Eintrittskarten für das Stadtlohner Oktoberfest am Samstag, 4. Oktober, Einlass 18 Uhr, im alten Berkelstadion kosten 16 Euro inklusive „Begrüßungsgetränk“; der Vorverkauf erfolgt ausschließlich direkt im Bistro Uferlos, Pfeifenofen 2, Tel. (02563) 91 30. Ein Frühschoppen schließt sich bei freiem Eintritt am Sonntag, 5. Oktober, an. Der Einlass erfolgt ab 10.30 Uhr, ab 11 Uhr spielen die Stadtlohner Drumpets auf.

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