Schleifenlösung im Blickpunkt

Infoabend

„Ich hoffe auf ein gutes Miteinander zwischen den Geschäftsleuten und den Bürgern – und dass wir uns in Stadtlohn über diese Frage nicht zerstreiten.“ Optimistisch blickt Bürgermeister Helmut Könning auf die große Informations- und Diskussionsveranstaltung, die jetzt zum Thema Schleifenlösung angesetzt worden ist.

STADTLOHN

von von Thorsten Ohm

, 14.10.2011, 15:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Schleifenlösung: Derzeit können Autofahrer nur von der Neustraße aus auf den Markt fahren und diesen über die Alte Poststraße verlassen.

Die Schleifenlösung: Derzeit können Autofahrer nur von der Neustraße aus auf den Markt fahren und diesen über die Alte Poststraße verlassen.

Eine brisante Gemengelage, die der Bürgermeister nicht beschönigt. „Den einen sind wir mit der Sperrung des Marktes noch nicht weit genug gegangen, die anderen sehen sich in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht“, sieht er die beiden Pole. Jetzt also sollen alle die Gelegenheit bekommen, ihre Standpunkte dazu auszutauschen. Und sich zu informieren: Die Planer geben einen Einblick in das Integrierte Handlungskonzept. „Wir wollen ja damit eine Verbesserung für unsere Innenstadt erreichen“, sagt Könning. Dabei greifen unterschiedlichste Maßnahmen ineinander, wie etwa die Umgestaltung der Stadteingänge und eben auch die neue Verkehrsführung. „Dieser Schritt ließ sich ohne großen Aufwand verwirklichen, so dass wir ihn als ersten in Angriff genommen haben“, erklärt Könning den Hintergrund der polarisierenden Maßnahme. Dass die Meinungen beim Informationsabend aufeinander prallen dürften, ist nicht unwahrscheinlich. Könning: „Wir sollten alle Argumente dafür und dagegen offen legen und diskutieren.“ Er erinnerte gleichzeitig daran, dass sich die Politik geschlossen hinter die Schleifenlösung gestellt hatte: „Wir haben einen einstimmigen Ratsbeschluss.“ Im Gespräch mit der Münsterland Zeitung deutete er zugleich an, dass sich die Stadt um eine Verbesserung der Situation gerade auf der Dufkampstraße bemühen will: Dabei könnte eine Teilnahme am Landesprojekt „Ab in die Mitte“ helfen, bei dem der Kampf gegen Leerstände und für eine stärkere Belebung der Innenstädte im Mittelpunkt stehen.

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