Schnelles Netz für Büren

Info-Veranstaltung

Ruckelfrei Serien und Filme über Streamingdienste auf dem Fernsehschirm verfolgen, nebenbei auf dem "Second Screen" ein Foto per Whatsapp verschicken und bei Bedarf auch noch digital telefonieren: All das soll in absehbarer Zeit auch im Raum Stadtlohn-Büren möglich sein.

STADTLOHN

, 18.01.2016, 18:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Chance dazu kann der weitere Ausbau des Glasfasernetzes sein, der jetzt für den Ortsteil in die entscheidende Phase geht. "Wir laden deshalb alle Interessierten am Donnerstag zu einer Informationsveranstaltung ein", sagt Nils Waning im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. Der Vredener ist einer der Geschäftsführer der Firma Epcan. Gemeinsam mit den SVS-Versorgungsbetrieben ist Epcan in Sachen Breitband in der Region aktiv.

Was in Büren künftig möglich ist und was das kostet, darüber informieren die Verantwortlichen am Donnerstag, 21. Januar, um 19.30 Uhr bei Ritter in Büren, Almsick 64. Dann startet die heiße Phase, in der sich entscheidet, ob die Anschlüsse gelegt werden können. Mindestens die Hälfte der möglichen Haushalte ist die Schwelle, die erreicht werden muss - in diesem Fall ganz konkret 19 von 38 potenziellen Teilnehmern. Einen Monat lang besteht die Möglichkeit, sich anzumelden - dann wird Bilanz gezogen.

Auch Almsick und Estern

Nicht nur die Bürener selbst können sich jetzt anschließen lassen. Darüber hinaus kommen auch im Raum Almsick und Estern einige Haushalte in Frage, die nahe genug zur Leitungstrasse liegen. "Wir haben alle Haushalte angeschrieben, für die diese Möglichkeit besteht", berichtet Waning, dass im Vorfeld bereits eine aktive Informationspolitik betrieben worden ist.

Glasfaser bis Büren - das ist keine Selbstverständlichkeit, denn der Ort liegt im Außenbereich. Doch ein anderer Umstand schränkt alternative Möglichkeiten ein: Mit der Funktechnik lassen sich nicht die heute erforderlichen Datenmengen erreichen, denn das verhindert der nahe Wald als "natürliches Hindernis".

Dass überhaupt die Option für Glasfaser so weit vom Stadtzentrum entfernt besteht, ist den ohnehin bereits erfolgten Baumaßnahmen zu verdanken. "Die SVS waren schon in die Richtung gegangen, deshalb ist es nicht mehr erforderlich, auf der ganzen Strecke eine neue Glasfaserleitung zu legen", schildert Waning den Stand des aktiven Ausbaus der Infrastruktur, den sich der örtliche Versorger seit einigen Jahren intensiv vorgenommen hat. Fazit aus Bürener Sicht: Das Glasfaser ist in Reichweite gerückt. "Es ist aber auch über die verbleibende Reststrecke noch eine ganz ordentliche Investition", so Waning.

Drei Varianten

Das Angebot ist dreigeteilt, über das der Haushalte im Raum Büren nun nachdenken können: In der kleinen Variante würde ihnen das eine Leitung mit einer Leistung von 80 MB im Download und 20 MB im Upload eröffnen - einschließlich einer Telefonflatrate. Kostenpunkt: monatlich 59 Euro. Für 65 Euro gibt es 140 MB im Download, für 75 Euro monatlich 200 MB. Hinzu kommt eine einmalige Gebühr von 165 Euro für den Anschluss bis ans Grundstück.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt