"Schutzgut Mensch" im Blickpunkt

23.01.2008, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Stadtlohn "Schreibtischarbeit, aber auch Geländearbeit", umschreibt Heinz-Jürgen Karsch, Mitinhaber des Büros "Landschaft und Siedlung", im Gespräch mit der Münsterland Zeitung den Gang der Dinge bei einer Umweltverträglichkeitsstudie. Für die Stadtlohner Studie stünden noch zwei Gespräche mit den beteiligten Behörden an, aus denen sich ergebe, ob und wenn ja, wie intensiv die "Geländearbeit" ausfallen wird. "Ein kurzes Stück der Straße geht durch die Berkelaue, ein FFH-Gebiet. Da werden wir wohl draufgucken müssen", mutmaßte er. Bei der UVS gehe es bei Weitem nicht nur um die naturschutzrechtliche Betrachtung, betonte der Landschaftsarchitekt: Genauso wie brütende Kiebitze oder seltene Pflanzen werde auch das "Schutzgut Mensch" - so heißt es im Gesetz - in den Blickpunkt gerückt. Wie wirkt sich beispielsweise Lärm aus auf Menschen, die in der Nähe der Trasse wohnen, oder auf die Menschen, die dort vielleicht Erholung suchen? Auch die verkehrliche Entlastung sei einer von vielen Bausteinen einer UVS , erläutert Karsch. ewa

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