Stadtlohn wird im Sommer voller selbst gemachter, bunter „Skulptürchen“ sein

Kunstprojekt

Ein Eingangsschild aus bunten Mosaikfliesen in Form einer Pyramide auf dem Schulhof der Hordtschule – diese Skulptur und viele mehr werden ab dem Sommer in ganz Stadtlohn zu finden sein.

Stadtlohn

von Malena Stöhler

, 23.02.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stadtlohn wird im Sommer voller selbst gemachter, bunter „Skulptürchen“ sein

Vertreterinnen aller Schulen aus Stadtlohn mit dem Geldscheck von 600 Euro für die Herstellung der „Skulptürchen“ und der Vorstand der Jugendkulturwerkstatt. © Malena Stöhler

Unser Schulhof ist momentan ziemlich trist und farblos“, findet Lehrerin Christine Rosker. Sie leitet das Projekt „Skulptürchen“ von der Jugendkulturwerkstatt (JuKuWe) an der Hordtschule. Ende März wird der Schulhof im Rahmen einer Projektwoche mit den Schülern der Klasse 4a, bei der sie Klassenlehrerin ist, umgestaltet.

Skulptur aus bunten Mosaikfliesen

Mit den 21 Viertklässlern wird Christine Rosker eine bunte Skulptur basteln. „Wir werden mit bunten Mosaikfliesen ein Eingangsschild für unsere Schule basteln. Die Skulptur wird in Form von einer Pyramide gebastelt werden“, erklärt die Lehrerin. Auf dem Schild werde der Name der Schule stehen. „Da der Bau des Grundgerüstes für die Schüler zu viel Arbeit ist, bekomme ich das von einem befreundeten Schreiner gebaut“, sagt die Grundschullehrerin mit Vorfreude auf die Umsetzung des Projektes.

Das Projekt „Skulptürchen“ soll jeder Schule in Stadtlohn die Möglichkeit bieten, Skulpturen zu bauen und zu basteln, um den Schulhof, die Schule oder andere öffentliche Räume zu gestalten.

600 Euro für Umsetzung des Projektes

Jede Schule bekam am Donnerstagnachmittag im Atelier Salamander 600 Euro von der JuKuWe für die Umsetzung des Projektes überreicht. Der Förderbetrag ist aus mehreren Spenden zusammengekommen. Die größten Spendengeber waren die Soroptimistinnen, die Ohrwürmer, die Stiftung Aktive Bürger und das Medienhaus Lensing.

Das Projekt ist im vergangenen Jahr mit einem Informationsnachmittag der entsprechenden Lehrer der Schulen gestartet. Eine Referentin war Daniela Schlüter. Sie ist Künstlerin und gab den Lehrern einen kreativen Impuls, wie man Skulpturen erschaffen und gestalten kann.

Die Lehrer hatten bis zu dem Treffen am Donnerstagnachmittag Zeit, sich Gedanken um die Umsetzung des Projektes zu machen. „Jede Schule setzt das Projekt eigenständig und in unterschiedlicher Art und Weise um“, betonte VHS-Direktor Nikolaus Schneider.

Präsentationszeitraum startet vor den Sommerferien

Die „Skulptürchen“ werden von den Schulen in verschiedensten Arbeitsmethoden hergestellt. Entweder innerhalb einer Projektwoche, in Form von AGs oder einfach im Kunstunterricht einzelner Klassen. An dem Projekt nehmen alle Grundschulen und weiterführenden Schulen aus Stadtlohn teil, außer die St.-Anna-Realschule. Die hat nach Angaben der JuKuWe nicht genug Kunstlehrer und Kapazitäten für das Projekt.

„Wir haben in Planung, dass vor den Sommerferien dieses Jahres der Präsentationszeitraum für die Skulpturen beginnen soll“, sagte Nikolaus Schneider. Er betonte aber auch, dass das Herstellen und Basteln der Skulpturen schon das Projekt „Skulptürchen“ sei und nicht erst die fertigen Skulpturen.

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