Ferro-Umformtechnik

Stadtlohner Unternehmen Ferro hat seit 25 Jahren Stahl im Blick

Das Unternehmen Ferro Umformtechnik aus Stadtlohn bearbeitet seit einem Vierteljahrhundert Stahl. Die drei Gesellschafter Ludwig Upgang, Hermann Möllers und Heinrich Dünne blicken zurück.
Seit 25 Jahren im Stahlgeschäft: Die Gesellschafter Ludwig Upgang (v.l.), Hermann Möllers und Heinrich Dünne. © privat

Ferro-Geschäftsführer Heinrich Dünne sei genau 27 Jahre alt gewesen, als die Idee für das Unternehmen Ferro Umformtechnik geboren wurde, heißt es in einer Pressemitteilung. Er sei damals Metallbaumeister gewesen und habe die althergebrachten Methoden beim Schneiden von Blechen hinterfragt.

Seine Überlegung, das Material auch im 45 Grad-Winkel mit einem Laser zu

schneiden, habe damals zu einer echten Premiere am Weltmarkt geführt: Zusammen mit einem Maschinenhersteller habe Ferro die erste Laseranlage mit Schwenkkopf entwickelt, um Kunden das aufwendige manuelle Flexen und das mechanische Bearbeiten vor dem Schweißen zu ersparen.

Möglichkeiten statt Bedenken

Blicken die drei Ferro-Gesellschafter Ludwig Upgang, Hermann Möllers und Heinrich Dünne heute zurück, so sei vor allem eines aus ihrer Sicht immer richtungsweisend für den Erfolg gewesen: „Wir sehen die Möglichkeiten – mehr als alle Bedenken.“

Etwa 220 Mitarbeiter gehören zum Team Ferro und sorgen unter anderem dafür, dass etwa der größte Autokran der Welt seine Teleskopausleger sicher ausfahren kann. Insgesamt seien etwa 40 Prozent aller Autokrane, die derzeit in Europa hergestellt werden, mit Ferro-Komponenten ausgestattet.

Ärmel hochkrempeln

Auf dem Erfolg vergangener Jahre ausruhen möchten sich die drei Gesellschafter nicht: „Dafür gibt es mit der Corona-Pandemie und aktuellen Engpässen beim Stahl auch keinen Grund, vielmehr geht es gerade jetzt darum, die Ärmel hochzukrempeln“, sind sich alle einig, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt.

Immer im Blick hält das Unternehmen dabei hohe Ansprüche an die Kreislaufwirtschaft. Die Ferro-Produkte sollen möglichst emissionsarm und klimafreundlich hergestellt sein: Anforderungen, die auch vom Kunden immer häufiger gestellt werden. In der Branche sei dies kein einfaches Unterfangen, betonen die drei Unternehmer.

Blick auf den Fußabdruck

Aber Ferro arbeite intensiv daran und entscheide bei allen neuen Investitionen immer auch mit Blick auf den CO2-Fußabdruck. Die drei Gesellschafter betonen: „Wir setzen heute Produkte und Anforderungen um, die die Branche früher nie für möglich gehalten hat. Deshalb gilt auch für die nächsten Jahrzehnte: Wir packen mit cleveren Ideen an. Denn genau das ist unser wesentlicher Erfolgsfaktor.“

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