Stadtmarketing-Verein zeigt sich zufrieden mit „Ab in die Mitte“

Innenstadt-Aktion

Mit der Verleihung des „Logenplatzes“ ist die Aktion „Ab in die Mitte“ zu Ende gegangen. Martin Auras vom SMS Stadtmarketing zieht im Interview mit Redakteurin Jessica Beck ein positives Fazit zu den vielen Aktionen rund um die Innenstadt.

STADTLOHN

30.09.2014, 18:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Martin Auras vom SMS Stadtmarketing ist zufrieden mit der Aktion "Ab in die Mitte".

Martin Auras vom SMS Stadtmarketing ist zufrieden mit der Aktion "Ab in die Mitte".

Gelungen waren alle Aktionen. Die Verleihung des „Logenplatzes“ hatte eine tolle Atmosphäre. Die zweite Auflage hat an Akzeptanz gewonnen. Wir hatten 300 Besucher und viele Nominierungen. Das war schön für die Personen, die einen Mittelpunkt, einen Logenplatz eben, bekommen haben. Wir diskutieren momentan, ob man das in regelmäßigem Turnus wiederholen sollte, vielleicht in Kombination mit der Sportlerehrung. Mir persönlich hat aber auch die Aktion auf der Berkelbrücke gefallen. Wir konnten uns mal woanders ausprobieren. Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt. Aber die Stelle an der Berkel hat betont, was ihr Potenzial ist. Und das wird ja in der Regionale von großer Bedeutung.

Wir würden vielleicht die Aktionstage anders legen. Der Samstagvormittag war nicht der ideale Zeitpunkt. In der Woche hätte man die Leute abholen können, die in der Stadt sind. Die Aktion mit dem Jugendwerk am Donnerstag hat wunderbar funktioniert. Andere Sachen hätten an einem Werktag genauso gut oder besser funktioniert. Der Anspruch war auch nicht, wie bei großen Veranstaltungen tausende Besucher anzulocken. Sondern ein bisschen Rabatz zu machen und zu zeigen, dass man überall hinkommt.

Das ist natürlich eine große Herausforderung, die Innenstadt attraktiv zu halten. An manchen Stellen ist es nicht direkt sichtbar, ob man durchkommt. Aber mit dem Kiepenkerl haben wir ein gutes Medium, das wir auch weiter behalten, um zu optimieren und unterstützen und auf den Einzelhandel hinzuweisen. Es ist uns aber schon gelungen. Wir haben auf die Baustelle hingewiesen, aber eben nicht negativ.

Wir müssen mal sehen, wie die Ausschreibung aussieht. Wenn es thematisch passt, werden wir das Los unsererseits in den Topf werfen. Wir erarbeiten aber auch Konzepte, die man trotzdem in kleinerer Form umsetzen kann. Außerdem müssen wir weiter überlegen, wie wir die Baustelle begleiten. Es gibt Formate, die man an anderer Stelle noch einmal einsetzen kann.

Wir sind in den Überlegungen für nächstes Jahr. Das Baustellenfrühstück und andere Dinge können wir an anderer Stelle einsetzen. Die Herausforderungen sind wiederkehrende Veranstaltungen wie der Stadtlohner Herbst. Auch da haben wir eine gute Zuarbeit der Baustelle erfahren. Aber auch der tagtägliche Zugang muss kommuniziert, beschildert und unterstützt werden. Wir sind angewiesen auf Ideen von den direkt Betroffenen. Dann kann man gemeinsam schauen, was gemacht werden muss. Schön ist, dass der Kiepenkerl von den Einzelhändlern mittransportiert wird. Wenn jemand Anregungen hat, wo etwas gemacht werden muss, kann er zu uns kommen.

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