Stefan Holtkötter begeistert Publikum mit "Bullenball"

Krimilesung

Eine spannungsgeladene Atmosphäre – diese garantiert Stefan Holtkötter nicht nur in seinen Romanen, sondern auch bei seinen Lesungen. Leserschaft und Publikum danken es ihm.

STADTLOHN

von Von Mareen Osterholt

, 15.04.2011, 17:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Spannungsgeladene Atmosphäre: Das Publikum hing Schriftsteller Stefan Holtkötter förmlich an den Lippen.

Spannungsgeladene Atmosphäre: Das Publikum hing Schriftsteller Stefan Holtkötter förmlich an den Lippen.

Während der Vorbereitungen für den „Bullenball“, einer Party der Landjugend, kommt ein Sicherheitsmann ums Leben. Kurz darauf wird in einer Schule ein Amoklauf angekündigt. Im Verlaufe des Krimis muss Hambrock herausfinden, ob beide Ereignisse in Zusammenhang stehen. Aber nicht allein die aufzuklärenden Verbrechen stehen im Vordergrund. Auch die absolut überzeugende Beschreibung von Gefühlswelt und Gedankengängen der Charaktere im Buch besticht, wie den gebannten Mienen der Zuhörer zu entnehmen ist. Wie die Bücher von Stefan Höltkötter entstehen? „Einen Krimi habe ich auf Gran Canaria geschrieben. Für einen anderen habe ich mir ein Büro in Berlin gemietet, aber ein anderes Buch ist auch im Park entstanden“, so der gebürtige Münsterländer mit verwandtschaftlichen Beziehungen in die Töpferstadt auf Fragen aus dem Publikum. Die meisten halten bereits eine druckfrische Ausgabe von „Bullenball“ in Händen.

Darüber hinaus kann er den begeisterten Zuhörern bereits Hoffnung auf weiteren Lesestoff machen: „Für einen Romans plane ich ungefähr ein Jahr ein“, erklärt der Autor, „weitere Lektüre ist zu erwarten.“ Unbedingt verdient, schließt der Abend mit Applaus ab, der auch nicht von den ringsum stehenden prall gefüllten Bücherregalen verschluckt werden kann.

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