Tennisverein investiert Förderung aus Sportstätten-Programm in neue Zaunanlage

mlzModerne Sportstätte 2022

Aus den 70er-Jahren stammt die Zaunanlage auf dem Gelände des TV BW Stadtlohn an der Uferstraße. Dank einer Förderspritze aus Düsseldorf kann es beim Tennisverein nun an die Sanierung gehen.

Stadtlohn

, 14.11.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die schmucke Anlage des TV Blau-Weiß Stadtlohn am Losberg könnte schon bald in einen „neuen Rahmen“ gefasst werden. Der Tennisverein profitiert nämlich ebenso wie die Sportschützen sowie die Reitvereine St. Martin und Fortuna (Münsterland Zeitung berichtete) mit einem vierten Förderprojekt in Stadtlohn vom Programm „Moderne Sportstätte 2022“ der Landesregierung. Er erhält eine Förderung in Höhe von 21.447 Euro. Diese Summe soll in die Erneuerung der Zaunanlage fließen.

Am Zaun aus den 70er-Jahren nagt Zahn der Zeit

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, konnte diese weitere Fördermaßnahme im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekanntgegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 1.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen – und nun auch der TV Blau-Weiß Stadtlohn.

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir in diesem Programm begünstigt werden“, erklärt Kassenwart Wilfried Himmelberg. Investiert werden soll die Förderung in die Zaunanlage. „Wie das Clubhaus stammt diese noch aus den 70er-Jahren“, berichtet Himmelberg. Der Zahn der Zeit nage sprichwörtlich daran.

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Während die äußere Umzäunung nicht zuletzt nach Sturmschäden schon nach und nach erneuert werden konnte, seien nun Arbeiten an der inneren Umzäunung dringlich. „Da fliegen auch mal Spieler rein“, erklärt Himmelberg einen Teil der Belastung, der die Zäune ausgesetzt seien. „Wir haben schon häufiger mal nachgespannt, doch nun ist dies vielfach ausgereizt“, so das Vorstandsmitglied.

Verein bringt Eigenleistung ein

So käme die Unterstützung nun sehr gelegen, diese beträgt im Programm rund 84 Prozent. „Den Rest werden wir aus Eigenmitteln und durch Eigenleistung bestreiten“, blickt Himmelberg voraus. Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, dazu: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“

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Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung.

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