Vom Vogelhalter zum Vogelzüchter

09.09.2007, 20:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Stadtlohn Wir setzen heute unsere Reihe zur Geschichte der Stadtlohner Vogelfreunde mit dem zweiten Teil fort:

Die erste Ausstellung wurde entgegen allen Erwartungen ein voller Erfolg. Es kamen neue Mitglieder hinzu, der Grundstein für den Verein war gelegt. Dies kam auch der Vereinskasse zugute, die von null und minus auf einen guten Bestand angewachsen war. Dieses alles ist dem Einsatz von ein paar jungen Männern zu verdanken, die mit einem solchen Eifer und Elan an die Arbeit gegangen sind und vor allem wegen ihrer Liebe zu ihrem Hobby dazu in der Lage waren.

Futter im Blick

In den folgenden Jahren bemühten sich die Vogelfreunde, ihre Kenntnisse und das Wissen, besonders über die Fütterung und Zusammenstellung des Futters zu erweitern. Damals gab es kein Fertigfutter wie heute. Es wurde sich hauptsächlich der heimischen Sämereien, Kräuter und Insekten bedient. Die Mitglieder besuchten alle Ausstellungen, die nur irgendwie erreicht werden konnten. Mit den einfachsten Fahrzeugen (Isetta und Motorrad) fuhr man bis Bünde, Lemgo und weiter.

Zu diesem Zeitpunkt fand noch kein Wettbewerb statt. Der einzige Ehrgeiz galt den Vereinsausstellungen, die von Jahr zu Jahr größer und umfangreicher wurden. Mit dem Besuch von Willi Sandfort in Stadtlohn, er war Experte in der Kanarienzucht, besonders der Farbkanarien, änderte sich schließlich sehr viel für die Stadtlohner Vogelfreunde.

Farbkanarien

Von einfachen Vogelhaltern entwickelten sich die Vogelfreunde immer mehr zum Vogelzüchter. Besonders beliebt waren in dieser Zeit die Farbkanarien. Die Vogelfreunde wurden nun auch Mitglied im Verband DKB. So war der erste Grundstein für die Beteiligung an Wettbewerben gelegt. he Wird fortgesetzt

Lesen Sie jetzt