Wasserstand der Berkel in Stadtlohn für Kampfmittelüberprüfungen abgesenkt

Hochwasserschutz

Der Berkelwasserstand oberhalb des Wehres in Stadtlohn wird bis Freitag gesenkt. Grund sind anstehende Kampfmittelüberprüfungen in Höhe der Losbergschule. Hintergrund ist der Hochwasserschutz.

Stadtlohn

10.11.2020, 16:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Wasserstand am Oberlauf der Berkel in Stadtlohn ist abgesenkt worden, um im Bereich der Losbergerschule Kampfmitteluntersuchungen vornehmen zu können.

Der Wasserstand am Oberlauf der Berkel in Stadtlohn ist abgesenkt worden, um im Bereich der Losbergerschule Kampfmitteluntersuchungen vornehmen zu können. © Stadt Stadtlohn

Der Wasserstand der Berkel muss ab Mittwoch vorübergehend abgesenkt werden, um notwendige Kampfmittelprüfbohrungen in Höhe der Losbergschule durchführen zu können. Das hat am Dienstag die Stadt Stadtlohn mitgeteilt.

Umsetzung des Hochwasserschutzkonzepts

Diese Prüfbohrungen im Flussbett der Berkel müssen aufgrund der Ausweisung als bombardiertes Gebiet durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgen. Sie stehen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes.

Gleichzeitig wird der niedrige Wasserstand dazu genutzt, Rohrleitungen, die in die Berkel münden, zu orten, zu erfassen und auf ihren Zustand zu überprüfen.

Absenkung bis Freitag geplant

Beide Maßnahmen sollen am Freitag abgeschlossen sein, sodass sich ab Samstag wieder die gewohnten Wasserstände einstellen werden. Die Absenkung des Oberwasserstandes erfolgt über die Wehrtafeln des Wehres an der Mühlenbrücke. Entsprechend wird sich der Wasserstand der Berkel unterhalb des Wehres kurzzeitig geringfügig erhöhen.

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Diese Arbeiten seien auch mit dem Angelsportverein Stadtlohn abgestimmt, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Stadtlohn.

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