Zahl der Pendler ist gestiegen

IHK-Studie

STADTLOHN Mehr Arbeitnehmer, mehr Pendler, aber nach wie vor mehr Aus- als Einpendler – so stellt sich die Situation in Stadtlohn im Verhältnis zwischen Wohnort und Arbeitsplatz dar.

von Von Pia Zekay

, 23.10.2009, 15:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
3844 berufstätige Stadtlohner fahren Tag für Tag in eine andere Stadt, um dort zu arbeiten.

3844 berufstätige Stadtlohner fahren Tag für Tag in eine andere Stadt, um dort zu arbeiten.

Die meisten Auspendler arbeiten entweder in Ahaus (801) oder Vreden (663). Ein Großteil der pendelnden Arbeitnehmer bewegt sich noch innerhalb Nordrhein-Westfalens (3715). Aber das Auspendlergebiet beschränkt sich nicht allein darauf. 128 Stadtlohner haben ihren Arbeitsplatz in einem der anderen Bundesländer. Bei 13 Personen liegt der Arbeitsort sogar in Bayern. Außerdem ist die Anzahl der Einpendler, die nicht in Stadtlohn wohnen, aber dort arbeiten, gestiegen. So betrug die Einpendler-Quote 1998 noch 46,4 Prozent. Bis zum Jahr 2008 ist der Anteil auf 54,2 Prozent gewachsen. Ausgenommen von diesem Anstieg ist das Jahr 2002, in dem diese Quote im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent sank.

Aus den Daten geht auch hervor, dass die 3188 Stadtlohner Nicht-Pendler 25 niederländische Arbeitskollegen haben. Außerdem lässt sich ablesen, dass die meisten Einpendler aus Ahaus (671) und Vreden (522) kommen. Der Großteil der Pendler fährt aus NRW zum Stadtlohner Arbeitsplatz. Die anderen Bundesländer sind mit 218 Pendlern nicht so stark vertreten. In Stadtlohn wurden in den vergangenen zehn Jahren fast 1000 Arbeitsplätze vor Ort geschaffen, gleichzeitig ist die Zahl der Einheimischen, die berufstätig sind, auch um knapp ein Sechstel angestiegen. Allerdings sind 26 Arbeitnehmer weniger an ihrem Wohn- und gleichzeitig Arbeitsort beschäftigt.

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