Strahlende Gesichter bei der Urkundenverleihung: Maja Wittland (v.l.), Pia Lukas, Gesa Hornhues, Mia Lehmann sowie Schulleiter Jochen Wilsmann © Geschwister-Scholl-Gymnasium
Geschwister-Scholl-Gymnasium

Zwangsvereinigung von DJK und SuS beleuchtet – Preis bei Geschichtswettbewerb

Die Sieger des Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten stehen fest. Vier Schülerinnen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Stadtlohn haben einen Förderpreis erhalten.

Beim diesjährigen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, der unter dem Thema „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“ stand, dürfen sich auch Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums freuen. Das schreibt die Schule in einer Pressemitteilung.

Mit zwei ausgezeichneten Arbeiten (ein Förderpreis/ein Sachpreis) sind sieben Schülerinnen des Gymnasiums Preisträgerinnen dieses geschichtsträchtigen Wettbewerbs, der seit 1973 ausgetragen wird. Einen Förderpreis, prämiert mit einem Preisgeld in Höhe von 200 Euro, erhalten die Schülerinnen Gesa Hornhues, Mia Lehmann, Maja Wittland und Pia Lukas (Klassenstufe 9).

Zwangsvereinigung der Sportvereine

Sie setzten sich mit der politisch veranlassten Zwangsvereinigung der beiden Sportvereine DJK und SuS während der Zeit des Nationalsozialismus auseinander und gingen dabei der Frage nach den gesellschaftlichen Auswirkungen nach. Ihre Forschungsergebnisse hielten sie in einer wissenschaftlichen Arbeit und einem dazugehörigen Geschichtsspiel fest.

Über einen Sachpreis (Büchergutschein) dürfen sich die Schülerinnen Emma Prangenberg, Ina Schlüter und Merle Röttger (ebenfalls Klassenstufe 9) für ihren Podcast zur Fragestellung „Wie steht der Frauenfußball in Verbindung mit dem Feminismus“ freuen.

Informationen aus alten Akten

Auch die anderen Schüler der Jahrgangsstufe neun des Geschwister-Scholl-Gymnasiums haben Anerkennung für ihre Arbeiten durch eine vom Bundespräsidenten signierte Teilnahmeurkunde erhalten. Von schulischer Seite wurde der Wettbewerb von Lehrer Johannes Fromm im Rahmen des Wahlpflichtfaches Geschichte-Spezial betreut.

Ein Großteil der eingereichten Arbeiten entstand mithilfe von Aktenbeständen aus dem Stadtarchiv Stadtlohn und unter freundlicher Unterstützung des Stadtlohner Stadtarchivars Ulrich Söbbing, so das GSG in seiner Pressemitteilung.

Insgesamt gingen bundesweit 1.349 Beiträge bei der Körber-Stiftung ein, die den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum 27. Mal ausschrieb. Rund 3400 Schülerinnen und Schüler forschten dabei in lokalen und regionalen Archiven.

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