Richtfest gefeiert wurde für zwei Doppelhaushälften im Baugebiet Cilli-Kranefeld-Straße/Am Hinkeln in Ergste. Im Vordergrund stehen die künftigen Hausbesitzer. © Bernd Paulitschke

Nach dem ersten Richtfest geht es Auf dem Knapp zügig voran

Es war ein umstrittenes Projekt: der Neubau von 28 Einfamilienhäusern und einem Mehrfamilienhaus Auf dem Knapp in Ergste. Wie es nach dem ersten Richtfest weitergeht mit der Siedlung.

Es sei ruhig geworden um die beiden Baugebiete Auf dem Knapp und Am Hinkeln in Ergste, sagt Volker Meier, der die Sparkasse in der Geschäftsführung der Schwerter Immobilien Entwicklungsgesellschaft (IEG) vertritt. Das Baugebiet, das das Tochterunternehmen der Stadt Schwerte dort entwickelt hat, war vor allem von Nachbarn scharf kritisiert worden. Vernichtung von Freiflächen und Landschaft hatten die argumentiert.

Am Wochenende fand erstes Richtfest statt

Am Wochenende feierten die ersten Bauherren dort Richtfest. Vier hochwertige Doppelhaushälften baut dort die Rewista-Gruppe aus Hagen. Allerdings im Auftrag privater Bauherren, die sich eine gemeinsame Baugesellschaft gesucht haben.

Trotz Corona richtete man ein kleines Richtfest aus. Es wird vermutlich nicht das letzte in den kommenden Monaten sein. Alle 28 Grundstücke in dem Baugebiet sind längst vermarktet, berichtet Meier. Zum allergrößten Teil an Privatleute. Nur bei dem Mehrfamilienhaus setzte man auf einen Bauträger. Dort beginnen noch im Oktober die Erarbeiten.

Siedlung soll bis 2022 fertig sein

Alle anderen Bauherren haben in ihren Kaufverträgen Fristen, bis wann sie einen Bauantrag stellen und wann sie mit dem Bau beginnen. „Ich gehe davon aus, dass alle Häuser 2022 fertig sind“, so Meier.

Die beiden Baugebiete werden zurzeit durch zwei Baustraßen erschlossen. Die eine ist die neue Cilli-Kranefeld-Straße, die andere eine Weiterführung der Straße Am Hinkeln. Zumindest die Cilli-Kranefeld-Straße soll dann ausgebaut werden. „Am Hinkeln hängen die Bauherren noch etwas hinterher, deshalb wird die Straße wohl später fertig“, so Meier.

So beschreibt die Baugesellschaft das neue Gebiet

Die Baugesellschaft Rewista beschreibt das neue Baugebiet in einer Pressemeldung so: „Großzügige Verkehrs- und Abstandsflächen schaffen Raum; die Straßen werden aufwändig gepflastert, und Bäume und Hecken spenden entlang der Straßen und Wege im Sommer Schatten. Aber nicht nur die außergewöhnlichen Städte-, Raum- sowie Architekturplanungen kommen hier zum Tragen. Die Bewohner werden auch zu Vorreitern in Sachen Nachhaltigkeit. Ein zentrales Blockheizkraftwerk wird in einem umweltschonenden Verfahren mit überragendem Wirkungsgrad Strom und Wärme bereitstellen. Dem Zukunftsthema E-Mobilität wurden die Planer durch eine entsprechende Ladeinfrastruktur gerecht.

Die vier Doppelhaushälften, welche zukünftig mit dem noch zu erstellenden Mehrfamilienhaus das Entree zum Wohngebiet darstellen, wurden in enger Zusammenarbeit mit der IEG und den zur REWISTA Gruppe gehörenden Stanny Architekten und Reiche Ingenieure geplant. Entstanden sind moderne, zeitlose, gradlinige Gebäude mit rd. 175 qm Wohnfläche plus Garage. Die Fertigstellung ist für Sommer 2021 geplant.“

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Redaktion Schwerte
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Heiko Mühlbauer

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