Seit zwei Monaten ist die Rampe an der Westhofener Sparkassen-Filiale abgesperrt. Die Eigentümergemeinschaft verspricht eine Lösung im Juli. © Weck
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Sparkassen-Rampe in Westhofen: Eigentümer reagiert – doch die Sache ist kompliziert

Seit zwei Monaten ist die Rampe an der Westhofener Sparkassen-Filiale abgesperrt. Nun hat der Vermieter des Gebäudes reagiert. Noch bittet er um Geduld.

Seit knapp zwei Monaten ist die Rampe an der Sparkassen-Filiale in Schwerte-Westhofen mit einem Flatterband abgesperrt. Für Personen im Rollstuhl ist ein Zugang zu den Räumen kaum möglich.

Eigentümer des Gebäudes hat reagiert

Da sich die Suche nach Ansprechpartnern für die betroffenen Bürger schwierig gestaltete und die Sparkasse zunächst nicht reagierte, meldeten sich viele der Betroffenen bei der Gabi Weck. Auf Anfrage unserer Redaktion verwies die Schwerter Sparkasse vergangene Woche auf den Eigentümer der Räumlichkeiten, da die Sparkasse nur als Mieter agiere.

Nun hat sich auch der Eigentümer, die W. Tresor Gmbh, zu Wort gemeldet. Gesellschafter Heinz Wuttke, der auch als Haupteigentümer der Räumlichkeiten angeführt ist, bittet die Westhofener noch um etwas Geduld bei der Reparatur der Fußgängerrampe.

Eigentümergemeinschaft macht die Sache kompliziert

„Das Komplizierte ist, dass wir eine Eigentümergemeinschaft sind. Somit kann ich nicht eigenmächtig jemanden beauftragen“, erklärt Heinz Wuttke. Alle Eigentümer müssten einer Reparatur zustimmen. „Momentan stehen wir leider kurz vor einem Hausverwalterwechsel, was das ganze Thema in die Länge zieht.“

Mit der Arbeit des alten Verwalters sei man als Eigentümergemeinschaft nicht mehr zufrieden gewesen. Die Sparkasse sei darüber allerdings auch informiert worden, so Wuttke.

Der neue Hausverwalter soll am 1. Juli sein Amt antreten. Dann werde die Arbeit vor dem Gebäude der Westhofener Sparkassen-Filiale auch direkt beginnen. „Anfang Juli soll das Problem mit der Rampe angegangen werden“, verspricht Heinz Wuttke.

Suche nach einer Übergangslösung

Für Gabi Weck ist das erst einmal eine positive Nachricht. „Wir sind grundsätzlich zufrieden, dass das Problem angegangen wird und die Belange der Betroffenen wahrgenommen werden“, sagt Weck.

Bis zum Juli sei allerdings noch viel Zeit. Wer auf einen Rollstuhl oder auch Rollator angewiesen sei, käme in diesem Zeitraum auch nicht so einfach zur nächsten Sparkasse in der Schwerter Innenstadt. „Vielleicht kann man ja gemeinsam eine Übergangslösung für die nächsten anderthalb Monate finden. Auch wenn die Rampe mitgenommen ist, muss es doch eine Möglichkeit geben.“

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Student für Sozialwissenschaft und Philosophie – gebürtiger Schwerter und Wahl-Dortmunder. Immer interessiert an Menschen aus dem Ruhrgebiet und ihren Geschichten.
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Felix Mühlbauer
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