19-Jähriger muss in Wochenendarrest

Gericht

SÜDLOHN Wochenendarrest, ein Anti-Gewalt-Training und dazu 40 Stunden soziale Arbeit – dies war die Quittung für einen 19-Jährigen Südlohner, der sich jetzt wegen einer Körperverletzung vor dem Amtsgericht Borken verantworten musste.

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 27.11.2009, 12:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
19-Jähriger muss in Wochenendarrest

Aktuell stand der Südlohner wegen eines Vorfalls vom 2. August vor Gericht: Der 19-Jährige war Gast eines Schützenfestes und geriet dort zunächst verbal in eine Auseinandersetzungen mit einem seinerzeit 20-jährigen Stadtlohner. Schließlich wendete der Südlohner Gewalt an und versetzte seinem Kontrahenten eine „Kopfnuss“, stieß also mit seinem Kopf heftig gegen den Kopf des Stadtlohners. Vor Gericht stritt der 19-Jährige eine Absicht ab: Er sei, so stellte er die Situation dar, von jemand anderem geschubst worden und so gegen den Kopf des Opfers gestoßen. Das Gericht vernahm das Opfer und seinen Freund, der die Tat miterlebt hatte, als Zeugen. Beide schilderten, dass niemand in der Nähe gewesen war, der geschubst haben könnte. Der Richter schenkte den Zeugenaussagen glauben und verurteilte den 19-jährigen Südlohner.

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