Auflagen des Gerichts nicht eingehalten - 35-Jähriger nach Betrug erneut vor dem Richter

Amtsgericht

Weil er die richterlichen Auflagen nach der Einstellung eines Betrugsverfahrens nicht einhielt, stand ein 35-jähriger Südlohner am Montag erneut vor dem Richter am Amtsgericht in Borken.

Südlohn

, 04.02.2019, 13:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Betrug“ hieß erneut die Anklage am Montagmorgen gegen einen 35-jährigen Südlohner. Den traf der Richter an diesem Tag wieder, nachdem er ein Verfahren gegen den Familienvater vor längerer Zeit bereits gegen Auflagen eingestellt hatte.

Diese Auflagen sahen vor, dass der Angeklagte den durch seinen Betrug entstandenen Schaden mit 100 Euro im Monat wieder gutmacht. Das hatte die ersten drei Monate funktioniert, dann bleiben die Zahlungen aus.

Ihm sei das nicht aufgefallen, erklärte der Angeklagte, warum die Zahlungen ausblieben. Das Geld sollte direkt vom monatlichen Kindergeld abgezogen werden, schilderte er dem Richter. Warum das nur drei Mal passierte, konnte der Arbeitslose sich nicht erklären, versprach aber, sich schleunigst zu kümmern.

Mit einem „sehen sie zu, dass sie das jetzt hinbekommen“, drückte der Richter noch einmal ein Auge zu. Das aber nicht ohne den 35-Jährigen deutlich zu ermahnen und auf weitere rechtliche Folgen hinzuweisen, sollten weiter keine Zahlungen erfolgen.

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