Baumwollstraße halbseitig gesperrt: Linksabbiegespuren werden eingebaut

Pingelerhook

Die Baustelle im Pingelerhook wirkt sich jetzt auch auf den Verkehr aus: Die Baumwollstraße ist halbseitig gesperrt. Die Anlieger des abgebundenen Wirtschaftswegs sind nach wie vor sauer.

Südlohn

, 23.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Baustellenampel führt in Höhe der Baustelle am Pingelerhook in Oeding den Verkehr halbseitig über die Baumwollstraße (B70).

Eine Baustellenampel führt in Höhe der Baustelle am Pingelerhook in Oeding den Verkehr halbseitig über die Baumwollstraße (B70). © Markus Gehring

Die Baustelle wird den Oedingern noch ein paar Monate bleiben. Aber es wird ja auch eine Menge gebaut im Pingelerhook: Kanäle, Leitungen und Straße für die Erweiterungsfläche des Industriegebiets, die Daimlerstraße und eben die Linksabbiegespuren auf der B70 (Baumwollstraße).

Linksabbiegespuren werden eingebaut

Rund drei Jahre wurde an der neuen Kreuzung, die auch eine Ampel erhalten soll, geplant. Im Moment aber leuchtet eine Baustellenampel: Der Verkehr verläuft einspurig an der Baustelle vorbei. Bis Februar sollen die Bauarbeiten – wenn das Wetter mitspielt – andauern. Die B70 wird zu beiden Seiten hin verbreitert, um Platz für die Abbiegespuren zu erhalten.

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Für die Zeit der Bauarbeiten war der Wirtschaftsweg, der genau da in die B0 mündete, wo die Ampelkreuzung geplant ist, abgebunden worden. Bei den Anliegern war nicht gut angekommen, dass die Gemeinde sie darüber nicht informiert hatte. Die Gemeinde muss noch über Grundstücke verhandeln, die sie braucht, um den Wirtschaftsweg nach Fertigstellung der Kreuzung wieder an die B70 anbinden zu können.

Die grünen Straßenschilder stehen noch und weisen zu den Häusern und Höfen im Pingeler- und Hessinghook. Der Wirtschaftsweg ist aber wegen der Baustelle abgebunden.

Die grünen Straßenschilder stehen noch und weisen zu den Häusern und Höfen im Pingeler- und Hessinghook. Der Wirtschaftsweg ist aber wegen der Baustelle abgebunden. © Anne Winter-Weckenbrock

Die Anlieger haben auch bislang keine Information seitens der Gemeinde erhalten, teilte Jochen Albers auf Anfrage mit. Sie möchten sich aber Gehör verschaffen und planen einen Bürgerantrag für die konstituierende Ratssitzung am 11. November zu stellen.

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