Bewital will Umweltschutz und Einsparungen verbinden

Öko-Profit

Bernd Liesbrock, Leiter des Energieteams bei Bewital in Oeding ist sicher: „Wir schaffen das!“ Er ist zuversichtlich, dass das Unternehmen die Prüfung zum Ökoprofit-Betrieb besteht. Franz-Josef Tenbensel von der Industrie- und Handelskammer Nord-Westfalen und Edith Gülker vom Kreis Borken machten sich jetzt vor Ort ein Bild davon, wie Bewital Umweltschutz und Einsparungen verbindet.

OEDING

07.08.2011, 15:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Franz-Josef Tenbensel (2.v.r.) und Edith Gülker machten sich ein Bild von den Ökoprofit-Maßnahmen bei Bewital. Das Konzept erläuterten Jürgen Petershagen (l.), Bernd Liesbrock (M.) und Stefan Olthoff.

Franz-Josef Tenbensel (2.v.r.) und Edith Gülker machten sich ein Bild von den Ökoprofit-Maßnahmen bei Bewital. Das Konzept erläuterten Jürgen Petershagen (l.), Bernd Liesbrock (M.) und Stefan Olthoff.

Aber nicht nur mit solchen einfachen Mitteln will Bewital etwas für den Umweltschutz tun: Mehr als 140.000 Euro hat das Unternehmen seit Projektbeginn in Maßnahmen zur Energieeinsparung gesteckt. Dazu gehört der Einbau von Bewegungsmeldern und regelbaren Leuchtstofflampen. Wirkung zeigt ebenso ein neuer Abgaswärmetauscher, der am Dampfkessel installiert wurde. Auch der Umstieg von einem Öl- auf einen Gasbrenner soll sich bald bezahlt machen. Inhaber Dr. Jürgen Wigger rechnet damit, dass sich die Investitionen in weniger als vier Jahren rechnen. „Ökoprofit“ sei ein betriebliches Beratungs- und Zertifizierungsprogramm. Es fördere den Einsatz von Umwelttechnik, dabei sei aber nicht Umweltschutz um jeden Preis das Ziel, so Hubert Grothues, Leitender Kreisbaudirektor. Vielmehr erwerben die Teilnehmer Wissen, analysieren ihre Betriebsabläufe, nutzen das Fachwissen der Berater und tauschen Erfahrungen aus. Umweltschutz und Kosteneinsparungen stehen im Vordergrund. Der Kreis Borken und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken sind Träger der ersten Ökoprofit-Runde im Westmünsterland.