Die britische Mutante des Coronavirus’ ist in Südlohn in sieben Fällen nachgewiesen worden. Symbolfoto: Hier wird ein PCR-Test für die Analyse und Untersuchung auf Mutationen des Coronavirus vorbereitet wird. © dpa
Coronavirus in Südlohn

Britische Mutation bei der Hälfte der Corona-Infizierten in Südlohn

Der Kreis Borken meldete am Dienstag fünf weitere Infektionsfälle mit der britischen Virusmutante. Zwei davon betreffen Einwohner der Gemeinde Südlohn. Dort gibt es jetzt sieben dieser Fälle.

Der Kreis Borken meldet am Dienstag (9. Februar) zwei weitere Fälle von Infektionen mit der britischen Mutante des Coronavirus‘ aus dem Gemeindegebiet Südlohn. Damit hat sich die Zahl der Südlohner, die mit der Mutante infiziert sind, auf insgesamt sieben erhöht.

Weil am Dienstag 14 Einwohner der Gemeinde in der Statistik des Kreises Borken als infiziert aufgeführt werden, wurde somit genau bei der Hälfte der Betroffenen die britische Virusmutante nachgewiesen. Das ist ein verhältnismäßig sehr hoher Wert. Zum Vergleich: Aktuell (Dienstag, 9. Februar, 0 Uhr) sind im Kreis Borken 340 Personen mit dem Coronavirus infiziert, davon 39 mit der britischen Virusmutante.

„Zum Teil Zusammenhänge“ zwischen den Fällen in Südlohn

Wie Karlheinz Gördes, Pressesprecher des Kreises Borken, auf Anfrage der Redaktion mitteilte, gebe es „zum Teil Zusammenhänge“ zwischen den Fällen in Südlohn. Beim Auftreten der britischen Mutante im ganzen Kreisgebiet bestätige sich, was die Wissenschaft sagt: Der Virus sei deutlich infektiöser und breite sich beispielsweise im Familienkreis rasant aus.

153 Südlohner sind seit Ausbruch der Corona-Pandemie offiziell mit dem Coronavirus infiziert gewesen beziehungsweise sind es aktuell. Drei Einwohner sind in Zusammenhang mit einer Covid19-Erkrankung verstorben, als „gesundet“ führt die Kreis-Statistik 136 Einwohner der Gemeinde Südlohn.

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Anne Winter-Weckenbrock

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