Coronavirus verzögert Bauarbeiten an der St.-Vitus-Grundschule

Coronavirus

Der Neubau der St.-Vitus-Grundschule wird später fertig als geplant. Das Coronavirus hat den Bau verzögert. Ein Start ist nach den Sommerferien in den neuen Räumen nicht möglich.

Südlohn

, 01.06.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wegen des Coronavirus ist der Neubau der St.-Vitus-Grundschule in Südlohn in Verzug geraten. Das erklärte Bauamtsleiter Dirk Vahlmann am Mittwochabend im Haupt- und Finanzausschuss.

Ursprünglich sollte der Neubau püntklich nach den Sommerferien für das neue Schuljahr parat stehen. Das klappt nun nicht mehr. Aktuell rechnet Dirk Vahlmann mit einer Inbetriebnahme der neuen Räume im Oktober. So lange wird die Schule wohl oder übel noch mit den Übergangslösungen in den Containern auf dem Schulhof vorlieb nehmen müssen.

Erkrankte Mitarbeiter und Lieferschwierigkeiten

Das Coronavirus hat die Bauarbeiten gleich doppelt getroffen. Einerseits konnten dringend benötigte Baumaterialien nicht geliefert werden. Andererseits, erklärte Dirk Vahlmann, seien auch bei den Baufirmen einige Mitarbeiter erkrankt, so dass der Baubetrieb nur gedrosselt weitergehen konnte.

Gleichzeitig sagte er aber auch, dass diese Baustelle die einzige in der Gemeinde ist, die durch das Coronavirus verzögert wurde. Andere Bauprojekte lägen im Zeitplan. „Im Straßenbau war es ja zum Beispiel mit der Anlieferung nicht so ein Problem wie im Hochbau“, erklärte Dirk Vahlmann. Treppenstufen würden beispielsweise aus Italien angeliefert, das gebe es im Straßenbau ja so nicht.

Auch das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) mache gute Fortschritte. Kommende Woche ist ein Termin mit Ministerium, Bezirksregierung und Südlohner Verwaltung geplant, bei dem Details besprochen werden sollen.

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