Feiertagsdienst in der Rettungswache versüßt

DRK-Spitze

Mitarbeitern Danke sagen für ehren- und hauptamtliches Engagement: Das haben an Heiligabend traditionell Vertreter des Roten Kreuzes im Kreis Borken getan. Aloys Eiting, Vorsitzender des Präsidiums, sowie der stellvertretende Vorsitzende Georg Beckmann und DRK-Vorstand Jürgen Puhlmann übergaben insgesamt 18 Weihnachtsteller an die Aktiven - als Zeichen der Anerkennung.

SÜDLOHN

26.12.2016, 15:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vor der neuen Rettungswache in Südlohn nahmen die Rettungsassistenten Stefan Niewerth (links) und Johannnes Bauland den Korb von Georg Beckmann und Jürgen Puhlmann (rechts) entgegen.

Vor der neuen Rettungswache in Südlohn nahmen die Rettungsassistenten Stefan Niewerth (links) und Johannnes Bauland den Korb von Georg Beckmann und Jürgen Puhlmann (rechts) entgegen.

Sie bereisten unter anderem die Rotkreuz-Rettungswachen in Südlohn, Vreden, Isselburg und Gescher, vier Flüchtlings-Notunterkünfte in Bocholt und Ahaus, vier Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz in Burlo, Vreden, Gronau und Südlohn sowie zwei Unterkünfte, in denen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreut werden. Präsidiums-Vorsitzender Aloys Eiting zollte zusammenfassend den Mitarbeitern großen Respekt, die an den Feiertagen meist freiwillig arbeiten würden: "Es ist anerkennens- und bewundernswert, sich dem Dienst am Menschen klaglos zur Verfügung zu stellen, wenn die anderen unterm Weihnachtsbaum im Kreise der Familie Geschenke auspacken oder den Weihnachtsbraten genießen", wird er im DRK-Pressedienst zitiert.

Viele Ehrenamtliche aktiv

In den vier im Kreis Borken betriebenen Rettungswachen - deren Träger der Kreis Borken ist - schieben laut Eiting "auch viele Ehrenamtliche Dienst, die mit einspringen. All ihnen gebührt unser Dank, auch an den Feiertagen bereit zu sein, wenn andere Weihnachten feiern."

Die Zahl der Einsätze der vier Rettungswachen wird sich auch am Ende dieses Jahres weiter erhöht haben. Damit bestätige sich der Trend der vergangenen Jahre, erklärte Rettungsdienstleiter Jürgen Rave.

Immer öfter der Notruf

"Die Tendenz ist weiterhin steigend, weil durch die Umstellung des hausärztlichen Notdienstes nach wie vor öfter die Notrufnummer gewählt wird. Dann werden wir über die Kreisleitstelle alarmiert." Die Hemmschwelle sei wesentlich geringer geworden, bestätigten die Mitarbeiter der Rettungswachen.

Die Rettungskräfte der neuen Rettungswache in Südlohn, die zum 1. September eröffnet worden war, sind bis Heiligabend bereits 295 Mal ausgerückt. Das sei ein durchaus beachtlicher, aber erwarteter Wert. Drei bis vier Einsätze werden täglich gefahren. Am Silvester-/Neujahrs-Wochenende sind zusätzliche Dienste für DRK-Rettungskräfte geplant: So werden auch in Stadtlohn Einsatzkräfte bereitstehen, um im Notfall sofort auszurücken.

 

 

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