Fest verbunden mit der Ferienlager des Ferienwerks ist der Zielort Lembeck, so wie hier vor fünf Jahren noch. Jetzt wird der Zielort gewechselt. © privat
Ferienfreizeit

Ferienlager des Ferienwerks im neuen Camp – nicht die einzige Premiere

65 Kinder fahren am 30. Juli mit dem Ferienwerk ins Lager. Nach vielen Jahren in Lembeck geht es nun nach Oer-Erkenschwick. Neu ist auch, dass Kiddies und Teenies gemeinsam fahren.

65 Kinder haben sich für die kommende Ferienfreizeit des Ferienwerks der Kirchengemeinde St. Vitus & St. Jakobus angemeldet – und auf diese wartet ab dem 30. Juli eine echte Premiere.

Nachdem das Lager über Jahre an der Midlicher Mühle in Lembeck stattgefunden hat, geht es nun erstmals ins Kinder- und Jugendcamp Haard nach Oer-Erkenschwick.

Nach intensiver Planung und Organisation konnte trotz Coronapandemie innerhalb kürzester Zeit eine neue Unterkunft gefunden werden. Neben dem Ziel gibt es noch weitere Änderungen.

Entsprechend gespannt blickt Jennifer Rahms, die gemeinsam mit Helena Gajewiak weiter die Lagerleitung übernimmt, den Tagen vom 30. Juli bis zum 8. August entgegen: „Wir werden uns erst einmal einfinden müssen. Aber das wird schnell gehen.“

Gespannt sei man auch, wie das neue Konzept ankommen wird. Kiddys ab dem zweiten Schuljahr und Teenys bis zum achten Schuljahr werden gemeinsam die Ferienfreizeit verbringen, also Kinder vom Grund- bis zum Sekundarschulalter.

Neues Camp schafft noch mehr Möglichkeiten

„Die Möglichkeiten am neuen Ort lassen dies zu“, berichtet Jennifer Rahms. Es werde aber selbstverständlich auch altersspezifische Angebote geben, Rahms wird das Programm für die Kiddys im Blick behalten, Gajewiak das für die Teenys. Ansonsten werde man „das Flair des Lagers“ von Lembeck nach Oer-Erkenschwick mitnehmen.

Fest verbunden mit der Ferienlager des Ferienwerks ist der Zielort Lembeck, so wie hier vor fünf Jahren noch. Jetzt wird der Zielort gewechselt.
Fest verbunden mit der Ferienlager des Ferienwerks ist der Zielort Lembeck, so wie hier vor fünf Jahren noch. Jetzt wird der Zielort gewechselt. © privat © privat

Dass sich 65 Kinder angemeldet hätten, spiele dem Lagerteam aufgrund der Corona-Lage in die Karten. „Es wäre noch mehr gegangen, so sind wir aber auf der sicheren Seite, können vieles entzerren“, erklärt Jennifer Rahms.

In der Hoffnung, dass sich die Inzidenz in NRW weiter unter der Marke von 35 bewege, könne man unter Beachtung regelmäßiger Testungen und der AHA-Regeln sowie aufgrund des weitläufigen Geländes „ein relativ normales Lager“ organisieren.

Mit Spielen und Aktionen am Morgen, Mittag und Abend im Programm, auch ein Besuch des Movie Parks sollte klappen. Einzig auf den Schwimmbadbesuch werde man noch verzichten. „Dafür nutzen wir natürlich die vielen Optionen des Camps wie Volleyballfeld, Fußballplatz und Grillstelle“, so die Lagerleiterin. Großer Wert werde auf die gemeinsamen Mahlzeiten gelegt.

Auch Betreuerteam sammelt neue Erfahrungen

Insgesamt 13 Betreuerinnen und Betreuer werden die Kinder begleiten. „Alle neuen Betreuer sind selbst schon als Kind mitgefahren“, berichtet Jennifer Rahms. Auch diese müssten nun – wie das gesamte Betreuerteam – neue Erfahrungen sammeln. Neu sei auch, dass die beiden Kochfrauen nun während der gesamten Zeit vor Ort blieben.

Das Kinder- und Jugendcamp Haard ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen Ferienfreizeiten und Urlaube zu ermöglichen. Im Camp gibt es kleine Nurdachhütten mit insgesamt 120 Schlafplätzen. Ferner sind ein großer Aufenthaltsraum, ein Speisesaal und eine Küche vorhanden. Selbstverständlich gibt es auch Sanitäranlagen für Jungen und Mädchen.

Am 30. Juli geht es für die gesamte Mannschaft „erst ins Testzentrum, dann in den Bus“, so Jennifer Rahms. Das gesamte Betreuerteam sei bereits geimpft. Die rund einstündige Busfahrt sei dann „überschaubar“.

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