Feuerwehr baut auf Unterstützung

SÜDLOHN Für die Freiwilligen Feuerwehren wird es landesweit in Zukunft nicht gerade einfacher. Darin waren sich Kreisbrandmeister Johannes Thesing (Heiden) und Bürgermeister Georg Beckmann in ihren Redebeiträgen bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr vollkommen einig.

23.03.2009, 17:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Feuerwehr baut auf Unterstützung

Alle Geehrten, Beförderten, in die Alters- und Ehrenabteilung Beförderten und die neuen Mitglieder der Jugendfeuerwehr stellten sich zum Erinnerungsfoto mit dem Vorstand und den Ehrengästen.

Beckmann führte dazu aus: „Im Jahr 2020 werden die 50- bis 65-Jährigen die größte Gruppe in unserer Gesellschaft stellen.“ Das habe, so der Bürgermeister, natürlich unmittelbare negative Auswirkungen auf die Anzahl von Menschen, die sich in ihrem mittleren Lebensalter dem Ehrenamt im allgemeinen und der Freiwilligen Feuerwehr im speziellen zur Verfügung stellen. Thesing sah es ähnlich und formulierte es noch konkreter: „Unsere vordringliche Aufgabe wird künftig sein, den Feuerwehr-Nachwuchs zu sichern und auszubilden. Wir müssen auf die jungen Leute zugehen.“    Die heimische Freiwillige Feuerwehr hat bereits wichtige Weichen für ihre personelle Zukunft gestellt: Wie Günter Sparwel, neben Markus Tunn Leiter der Jugendfeuerwehr, am Samstagabend auf der Generalversammlung mitteilte, sind im vergangenen Jahr gleich fünf neue Jugendliche aus beiden Ortsteilen hinzu gekommen. Waren es bis dato noch zehn Jungen und Mädchen, die sich in der Ausbildung zu Feuerwehrleuten befanden, sind es jetzt 15. Die Abteilung ist also um ein Drittel gewachsen. Die neuen Brandmeister in spe sind: Florian Tegeler, Timo Schlatkamp, Lukas Aydin, Marian Schichel und Henning Meteling. Natürlich sind damit die Personalplanungen bei der Feuerwehr noch längst nicht abgeschlossen. Jugendliche, die interessiert sind, mitzumachen, können sich weiterhin gern bei der Feuerwehr melden  In diesem Zusammenhang lobte der Kreisbrandmeister die hervorragende Jugendarbeit der heimischen Feuerwehr mit ihren beiden Jugendfeuerwehrleitern – betonte aber auch, dass in Zukunft die Unterstützung durch die Politik nötiger sei denn je: „Die Sicherheit der Tagesverfügbarkeit der Feuerwehr-Aktiven wird überall immer schwierigen.“ Hier müsse auch die Landespolitik ihre Verantwortung wahrnehmen.Wehrführer Leo Schrote hatte in seiner Begrüßungsansprache diesen Gedanken bereits aufgegriffen und die gute Zusammenarbeit mit Rat, Bürgermeister und Verwaltung gelobt: „In vielen Gesprächen und Veranstaltungen sorgen wir gemeinsam dafür, dass der Bürger eine funktionierende Feuerwehr hat und auch behält.“ Oft sei auch die Verwaltung mit Bürgermeister und Amtsleiter daran beteiligt. „Für die gute Zusammenarbeit möchte ich mich bedanken. Auch für das Vertrauen vom Gemeinderat uns, ihrer Feuerwehr gegenüber, sagen wir Danke“, so Leo Schrote abschließend. geo  

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