Feuerwehr im Unwetter-Einsatz: 30 vollgelaufene Keller in Oeding

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Die Löschzüge Südlohn und Oeding waren am Sonntag wegen eines Unwetters im Dauereinsatz: Rund 30 vollgelaufene Keller mussten die Einsatzkräfte allein in Oeding von den Regenfluten befreien.

Oeding

, 14.06.2020, 19:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kurz, aber heftig: Das für Sonntag angekündigte Unwetter machte sich vor allem in Oeding bemerkbar. Ab dem frühen Nachmittag musste die Feuerwehr um die 30 Mal ausrücken, um vollgelaufene Keller leer zu pumpen.

„In Oeding war am Sonntagnachmittag Land unter“, berichtete Udo Bußkamp, Leiter der Feuerwehr Südlohn am Sonntagabend nach Abschluss aller Einsätze im Gespräch mit unserer Redaktion.

Straßenzüge überflutet

Mehrere Straßenzüge waren überflutet. Der Deutsche Wetterdienst hatte vorab für den Kreis Borken am Sonntag vor schweren Gewittern und Starkregen zwischen 25 und bis zu 60 Litern je Quadratmeter innerhalb einer Stunde gewarnt.

Rund 30 Mal waren die Feuerwehrleute aus Südlohn und Oeding am Sonntag im Einsatz, um Keller leerzupumpen.

Rund 30 Mal waren die Feuerwehrleute aus Südlohn und Oeding am Sonntag im Einsatz, um Keller leerzupumpen. © Feuerwehr Südlohn

„Am Burgring stand das Wasser zeitweise gut 30 Zentimeter hoch“, sagte Udo Bußkamp. „Kurz und knackig“ seien die Regengüsse in Oeding gewesen, erklärte der Feuerwehrchef. Die zu Hilfe gerufenen Feuerwehrleute aus Südlohn waren bei ihrer Anfahrt denn auch überrascht, in Südlohn war von einem Unwetter und starken Regenfällen nichts zu spüren.

Insgesamt 60 Feuerwehrleute (30 aus Südlohn und 30 aus Oeding) waren im Einsatz, um vollgelaufene Keller von den Regenfluten zu befreien.

Lage im Nordkreis entspannt

In Ahaus und dem Nordkreis war die Wetterlage bis zum Sonntagabend „relativ entspannt“, das berichtete die Leitstelle der Feuerwehr des Kreises Borken am Sonntagabend auf Anfrage unserer Redaktion.

Die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für den Kreis Borken gilt bis Montag, 15. Juni, 7 Uhr. In der Nacht zum Montag soll die Gewitteraktivität nachlassen – aber nicht vollends zum Erliegen kommen. Teil solls ein Übergang in überwiegend ungewittrigen Starkregen erfolgen.

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