Feuerwehr simuliert Explosion einer Spraydose

Brandschutzerziehung

SÜDLOHN Bei der Brandschutzerziehung für insgesamt 90 Drittklässer der Freiwilligen Feuerwehr Südlohn am Montag wurden die Eltern ganz bewusst mit einbezogen. .

08.10.2009, 19:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eltern und Kinder durften selbst löschen.

Eltern und Kinder durften selbst löschen.

Danach gibt es Kleingruppenarbeit: Zunächst lernen die Kinder einen Feuerwehrmann unter Atemschutz kennen, um den Kindern die Angst vor diesem zu nehmen. Das richtige Absetzen eines Notrufs an einem speziellen Telefon wird ebenso geübt, wie der Umgang mit dem Feuer oder das richtige Verhalten im Brandfall. In einem neuen dritten Teil kann die Wehr auf die Unterstützung der Stadtlohner Kameraden bauen, die – dank des Brandschutzmobils – die korrekte Handhabung eines Feuerlöschers, die gefährlichen Explosion einer Spraydose oder auch einen Fettbrand simulieren.

„Mit dieser praxisnahen Unterstützung erweisen uns die Stadtlohner Feuerwehrleute natürlich einen tollen Dienst“, freut sich Feuerwehrchef Leo Schrote über diese vorbildliche Art der Nachbarschaftshilfe. Vor einigen Jahren hatte die Südlohner Feuerwehr damit begonnen, sich dem Thema Brandschutzerziehung und Aufklärung in Kindergärten und Schulen ernsthaft zu widmen. Der Gesetzgeber schreibt dieses der Feuerwehr als eine wichtige Aufgabe vor.

Er habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass die Erzieher und Lehrer diese Aufgabe in den Kindergärten und Schulen zwar sehr gut wahrnähmen, die vorhandenen Hilfsmittel allerdings nicht voll ausschöpften, so Schrote weiter. „Deshalb sind wir dazu übergegangen, Kinder und Eltern quasi als Abschluss der Brandschutzerziehung in das Gerätehaus einzuladen.“ Die Feuerwehr liefere mit dieser Brandschutzerziehung die Denkanstöße. Die eigentliche Vertiefung solle dann zuhause erfolgen, so Schrote

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