Sechs Stolpersteine sind an der Kirchstraße 38 in Südlohn verlegt. Den Weg dorthin und die Schicksale dahinter hat Franz-Josef Rickers mit den neuen Smartphone-App abgerufen.
Sechs Stolpersteine sind an der Kirchstraße 38 in Südlohn verlegt. Den Weg dorthin und die Schicksale dahinter hat Franz-Josef Rickers mit der neuen Smartphone-App abgerufen. © Michael Schley
Jüdische Schicksale

Gegen das Vergessen: Digitale Stolpersteine erinnern an Opfer der NS-Zeit

20 jüdische Bürgerinnen und Bürger aus Südlohn – darunter auch Kinder – wurden im Zweiten Weltkrieg deportiert und ermordet. An ihre Schicksale erinnern Stolpersteine. Nun auch per App.

Franz-Josef Rickers holt sein Smartphone aus der Tasche, mit nur wenigen „Klicks“ erhält er das gewünschte Ergebnis: Er erfährt, dass an seinem Standort, Kirchstraße 38, insgesamt sechs Stolpersteine verlegt sind. Möglich macht dies die WDR-App „Stolpersteine NRW“. Die App und eine begleitende Website machen die Schicksale hinter gut 15.000 Stolpersteinen in NRW digital abrufbar. Und nun auch die hinter den 21 Stolpersteinen, die in Südlohn verlegt sind.

WDR hat 2020 die Initiative zur App ergriffen

Insbesondere die junge Generation wird sensibilisiert

Inhalte und Funktionen werden nachgepflegt

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