Die „Goldcard“ hat der Heimatverein Südlohn neu aufgelegt. Damit können Mitglieder in 25 Südlohner Geschäften vergünstigt einkaufen. Die Erstauflage war ein Erfolg, deswegen wird die Aktion nun weitergeführt. © Markus Gehring
Heimatverein Südlohn

„Goldcard“: Heimatverein setzt sich für ein lebendiges Südlohn ein

Der Heimatverein hat die Vorteilskarte für seine Mitglieder neu aufgelegt. Davon haben die Mitglieder Vorteile – und die teilnehmenden Südlohner Geschäfte Kunden. Ziel: ein lebendiges Dorf.

Zum ersten Mal hatte der Heimatverein Südlohn im Jahr 2019 eine Vorteilskarte für seine Mitglieder herausgegeben: Damit konnten sie in Südlohner Geschäften zum vergünstigten Preis einkaufen. Die Idee schlug ein: „Die Akzeptanz bei Mitgliedern und den teilnehmenden Händlern war außerordentlich groß“, fasst Vorsitzender Ernst Bennemann zusammen.

So wurden die Vorstandsmitglieder schon vor Ablauf der Gültigkeit der ersten Vorteilskarte am 30. April 2021 darauf angesprochen, eine Neuauflage herauszugeben. „Das haben wir nach Gesprächen mit dem örtlichen Handel gemacht“, sagt der Vorsitzende. Das Ergebnis: 25 einzelhandelsorientierte Unternehmen beteiligen sich an der Aktion, bieten verschiedene Vergünstigungen. Dafür, so Ernst Bennemann, sei der Heimatverein sehr dankbar.

Neue „Goldcard“ gilt seit 1. Mai – 25 Geschäfte machen mit

Start war am 1. Mai. Nahtlos können also Heimatvereinsmitglieder ihre „Karte“ weiter benutzen. Diese kommt aber jetzt ganz neu daher: „Um die Wertigkeit nach außen dazustellen, haben die Karten die gleiche Wertigkeit wie Bankkarten – also kein billiger Papierdruck, sondern ausgelegt für intensiven Gebrauch“, erläutert Ernst Bennemann.

Der Vorsitzende des Heimatvereins lenkt den Blick auf den Hintergrund und das Motto der erfolgreichen Aktion: „Gemeinsam für ein lebendiges Dorf“. Mit den Anreizen, die die „Goldcard“ bietet, können alle Mitglieder helfen, die Attraktivität und Vielfalt der Gemeinde zu erhalten. „681 Karten für unsere Mitglieder sind im Umlauf“, teilt der Vorsitzende mit. Die Karte ist allerdings nicht übertragbar und deswegen personalisiert.

Mit diesem Schild machen die Geschäfte darauf aufmerksam, dass bei ihnen die
Mit diesem Schild machen die Geschäfte darauf aufmerksam, dass bei ihnen die “Goldcard” des Heimatvereins Südlohn eingelöst werden kann. © privat © privat

Die teilnehmenden Händler in Südlohn profitierten von der Aktion zweimal, wie der Heimatvereinsvorsitzende deutlich macht: durch die Teilnahme selbst, durch kostenloses Direktmarketing mit einem dauerhaft hohen Wirkungsgrad und durch die Nachfragebündelung innerhalb des Ortes. Welches Geschäft mitmacht, ist durch einen blauen Aufkleber gekennzeichnet.

Es ist eine typische Win-Win-Situation. Für die Mitglieder, die von „Heimatrabatten“ profitieren, für die Geschäfte – und für das Dorf. „Hast Du auch eine Karte des Heimatvereins?“ – diese Frage stellten sich die Mitglieder untereinander, sagt Ernst Bennemann: „Die Mitglieder solidarisieren sich.“

Zusammen mit Infobroschüre verteilt worden

Die „Goldcard“ ist rechtzeitig vor Monatsbeginn an alle rund 700 Mitglieder des Heimatvereins zusammen mit einer achtseitigen Info-Broschüre zum Jahr 2021 versandt. Die Broschüre informiert über die Arbeit des Heimatvereins und gibt Einblick in die vielfältigen Aktivitäten, die durch Corona in diesem Jahr zum Teil ausgebremst wurden. Unabhängig davon laufen viele Aktivitäten im Hintergrund.

Mehr Infos gibt es auf der Internetseite (www.heimatverein-suedlohn.de).

Über die Autorin
Redaktion Ahaus
Hat besondere Freude daran, das Besondere im Alltäglichen zu entdecken
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Anne Winter-Weckenbrock