Grenzkontrollen der Bundespolizei und Hubschrauber über Oeding – das steckt dahinter

mlzPolizei im Einsatz

Hubschrauber sind am Mittwochabend in Oeding gelandet, Autofahrer wurden an der Grenze kontrolliert. Dahinter steckte eine sogenannte „Hubschraubersprung-Fahndung“ der Bundespolizei.

Südlohn

, 12.06.2019, 20:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Inspektion Kleve der Bundespolizei hat am Mittwoch zwischen 13 und 20 Uhr eine sogenannte Hubschraubersprung-Fahndung“ entlang der deutsch-niederländischen Grenze durchgeführt. Auch in Oeding und Gronau landeten Hubschrauber und setzten Kräfte der Bundespolizei ab, die dann auch an den Grenzen Personenkontrollen durchführten.

Wie Heinrich Onstein, Pressesprecher der Bundespolizei Kleve, auf Anfrage mitteilte, waren zwei Hubschrauber und zahlreiche Polizeibeamte im Einsatz. Der Sinn hinter dieser Aktion: „Wir wollen auch ein Zeichen setzen: Wir sind da.“ Es gehe darum zu zeigen, dass die Bundespolizei mit ihren Kräften schnell vor Ort ist bei Einsätzen - er nannte als Beispiele Terrorlagen oder auch die Sprengung von Geldautomaten.

Kontrollstellen unter anderem in Oeding und Gronau

Zwei Leichttansport-Hubschrauber waren am Mittwoch von der Bundespolizei in St. Augustin nach Kleve geflogen und von dort aus jeweils Kontrollstellen angeflogen auf dem 280 Kilometer langen Teilstück, für das die Bundespolizei Kleve zuständig ist. Kontrollstellen waren etwa an den Autobahnen 52 und 57 am Niederrhein, aber eben auch in Oeding und Gronau. Unterstützt wurde die Aktion auch von mobilen Kräften der Bundespolizei.

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