Wegen dieses Anblicks von der Eschstraße aus sind schon viele Beschwerden im Rathaus eingegangen. Auch in der Lokalpolitik war der Zustand Thema. Die Gemeinde hat schon reagiert, wie Bürgermeister Werner Stödtke in der jüngsten Ratssitzung mitteilte. © Markus Gehring
Heruntergekommenes Haus

Haus am Südlohner Minikreisel: Was kann die Gemeinde unternehmen?

Das Haus an der Eschstraße am Minikreisel ist Ortsgespräch. Der Zweistock ist unbewohnt, das Außengelände sieht nicht gerade gepflegt aus. Die Gemeinde ist tätig geworden. Passiert jetzt was?

Seit einigen Wochen schon ist das zweistöckige, unbewohnte Haus am Anfang der Eschstraße, direkt am Minikreisel gelegen, vielfaches Gesprächsthema im Dorf. Denn sein Erscheinungsbild sticht aus dem im Münsterland gewöhnlichen heraus.

Vieles liegt auf dem Grundstück herum, zeitweise quoll Unrat aus halb geöffneten Garagentoren hervor, wie der Redaktion zugetragen wurde. Und all dies ist zu sehen, wenn man an der Eschstraße unterwegs ist. Kein Wunder, dass auch in der Ratssitzung nachgefragt wurde, was denn die Gemeindeverwaltung gegen so ein verwahrlostes Grundstück mitten in Südlohn ausrichten könne.

Grundstück war frei zugänglich

Die Gemeinde habe sich mit der Eigentümergesellschaft in Verbindung gesetzt und als erstes dafür gesorgt, dass das Grundstück nicht mehr so einfach zugänglich war, berichtete Bürgermeister Werner Stödtke.

Jedes Kind hätte auf das Gelände gekonnt und sich an dem herumliegenden Unrat verletzen können. „Gefährdungslage“ heißt das im Verwaltungsdeutsch, und diese musste sofort beseitigt werden. „Und gegen Androhung eines Bußgelds wurde den Eigentümern aufgetragen, den Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen“, so der Bürgermeister weiter.

Ratten? Bei Kontrollen keine gesehen

Der Gesamtzustand sei nicht zufriedenstellend, so Werner Stödtke am Dienstag auf Nachfrage der Redaktion. Das Ordnungsamt habe mehrfach kontrolliert, auch nachts sei er persönlich schon mal vorbeigegangen, so der Bürgermeister. Da zumindest seien keine Ratten gesichtet worden, gleichwohl gab es diesbezügliche Hinweise von Anliegern. „Scheibchenweise“ würden nun die Missstände abgestellt an der Eschstraße, die Gemeinde werde weiterhin darauf achten.

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Anne Winter-Weckenbrock

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