Hubert Epping regiert die Jakobi-Schützen

Vogel ist gefallen

Hubert Epping ist neuer König des St. Jakobi-Schützenvereins in Oeding. Mit dem 245. Schuss holte Epping die Überreste des Vogels von der Stange an der Jakobihalle. Seine Mitregentin ist Petra Weßling.

OEDING

, 31.07.2017, 14:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zu Beginn des Schießens um 11.45 Uhr und für lange Zeit danach bestimmten andere Schützen das Geschehen. Der von Albert Schüring gewohnt „trickreich“ gebaute Vogel schien es zu Beginn den Aktiven leicht zu machen – wieder einmal: Schon nach drei Minuten, mit dem insgesamt fünften Schuss, holte Ewald Kocks den rechten Flügel herunter, und nach insgesamt fünf Minuten hatte David Schüring den linken entsorgt.

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So feierten die Jakobi-Schützen

Hubert Epping ist der neue König der Jakobischützen. ER regiert mit seiner Königin ist Petra Weßling. Als der neue König mit dem 243. Schuss den Vogelrest von der Stange holte, beendete er ein spannendes Vogelschießen.
31.07.2017
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Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
Eindrücke vom Schützenfest der Jakobi-Schützen© Georg Beining
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Schlagworte Südlohn

Wer da schon auf ein baldiges Ende spekulierte, kennt Albert Schürings superzähe Flattermänner nicht. Die pflegen zwar recht schnell diese gewisse „Flunder“-Form anzunehmen und können so aber über Stunden verharren – egal, was sie abkriegen. Das wissen die Schützen inzwischen natürlich und halten munter drauf – so auch dieses Mal. Die Musikkapelle tat ihr Übriges, um dieses Schießen zunächst zu einer ganz entspannten Angelegenheit werden zu lassen.

Paul Rüweling und Ali Beckmann, die beiden Schießmeister, setzten dann um 12.35 Uhr den ersten Gewehrwechsel und eine Schießpause an, ohne dass etwas Entscheidendes passiert war. Spannung wollte unter den vielen Schaulustigen in diesen Minuten noch nicht so recht aufkommen. Als es weiterging, taten sich zunächst mit Bernd Schüring, Dirk Vahlenkamp und Helmut Tecker drei Jakobi-Urgesteine beim Häckseln des Vogels hervor. Auch Philipp Albers, der Sohn des Präsidenten, mischte munter mit.

Nervenaufreibendes Duell 

13.28 Uhr: Der nächste Gewehrwechsel und eine anschließende Schießpause standen an - immer noch keine besonderen Vorkommnisse. Dann kam die Viertelstunde von Hubert Epping: Er gab seinen ersten Schuss überhaupt unmittelbar nach der Pause ab. Das nervenaufreibende und mordsspannende Duell mit Philipp Albers, das nun folgte, wird wohl in die Legendensammlung des Jakobi-Schützenvereins aufgenommen werden.

Mit dem 243. Schuss machte Hubert Epping um 14.05 Uhr diesem Krimi ein Ende. Kurzer Prozess auch, was den Thron anging: Das Gefolge bilden Martin Weßling und Veronika Epping, Ronald Banken und Marion Terbrack, Reinhard Terbrack und Maria Banken, Thomas Elsing und Martina Buß sowie Hubert Buß und Waltraud Elsing. Hubert Epping begründete sein spätes Einsteigen in das Schießen später absolut nachvollziehbar: „Wenn man sieht, dass es klemmt und nicht vorwärts geht, dann muss man auch und gerade in seinem Verein Verantwortung wahrnehmen.“

 

 

 

 

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