Kanal-Sanierung lohnt sich nicht

Blumen- und Gartenstraße

SÜDLOHN Aufmerksam verfolgten die Zuhörer die Diskussionen um die geplante Sanierung der Blumen- und Gartenstraße. Drei Stunden hatten sie gewartet bis die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses in ihrer Sitzung am Mittwoch zu diesem Thema kamen.

26.11.2009, 17:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bürgermeister Christian Vedder betonte, dass die Kosten der Kanalerneuerung nicht die Anwohner tragen müssten. „Das Geld wird über den Abwassergebührenhaushalt auf die gesamte Gemeinde umgeschlagen.“ Der Rat hatte in der Sitzung vom 18. Februar den Plan erneut, nach weiteren Anträgen seitens der Anwohner, abgesegnet, dass die Blumen- und Gartenstraße in der Mitte asphaltiert und links und rechts auf dem flach anschließenden Gehweg ohne hohe Bordsteinkante gepflastert wird. Es habe mehrere Anwohnerversammlungen gegeben, so Vahlmann, bei der verschiedene Varianten der Sanierung besprochen worden seien. „Diese Variante ist die kostengünstigste.“

Die Sanierung der Wirtschaftswege „Deepenweg“ und der Weg zum Bauhof ist verschoben worden. Grund: Andere Projekte seien dringender und das Geld, das gespart würde, könne sinnvoller eingesetzt werden. Beschlossene Sache dagegen ist die Sanierung der Eschlohner Straße. Wenn alles wie geplant laufe, könne im Frühjahr 2010 mit der Erneuerung und Umgestaltung der Straße begonnen werden, so Vahlmann. Derzeit werden die Ausschreibungsunterlagen im Kreis Borken erstellt. 20 Prozent der Kosten für diese Maßnahme muss die Gemeinde bezahlen, das macht eine Summe für den Straßenbau von 150.00 Euro.

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