Kindergartenkinder freuen sich auf Vorlesestunden

Lesepaten

Montagnachmittag, Hanni Späker kommt in den St. Ida-Kindergarten. Leonie springt auf und schaut in die Tasche, die die 60-Jährige dabei hat: Sie kann es nicht abwarten zu wissen, woraus ihr gleich vorgelesen wird.

OEDING

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 25.04.2011, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lesepatin Hanni Späker (r.) sorgt für fröhliche Gesichter in den Kindergärten. Seit drei jahren liest die 60-Jährige den Kindern regelmäßig aus verschiedenen Bilderbüchern vor.

Lesepatin Hanni Späker (r.) sorgt für fröhliche Gesichter in den Kindergärten. Seit drei jahren liest die 60-Jährige den Kindern regelmäßig aus verschiedenen Bilderbüchern vor.

Weiter geht es mit der Geschichte, jede Doppelseite dreht Späker nach dem Vorlesen um, dann werden die Bilder gemeinsam angesehen. Die Kinder sind mit Feuereifer dabei. „Wenn es zu viele sind, ist es auch mal unruhig. Der eine hört dann mehr zu als der andere. Aber so sind Kinder“, erzählt Hanni Späker von ihren Erfahrungen, die sie mit ihrer Lesepaten-Kollegin Anja Bröring teilt. Eine halbe Stunde bis 45 Minuten plant sie immer ein. „Es ist ein dankbares Ehrenamt. Man bekommt viel zurück“, sieht Hanni Späker viel Positives in ihrem Engagement. Der Umgang mit den Kindern macht ihr viel Freude, und gekonntes Vorlesen auch – wo sie doch jetzt auch Enkelkinder hat. Anne Finke ist ganz begeistert vom Einsatz der Lesepatinnen „Ich finde toll, dass die Frauen sich Zeit nehmen“. Von dem Angebot profitiere das Familienzentrum auf jeden Fall.

Ulrike Weßling-Tummel, Leiterin der Tageseinrichtung St. Jakobus, hatte vor drei Jahren die Idee und ergriff die Initiative zur Einführung von Vorlesepaten im Familienzentrum St. Jakobus. Als offizieller Kooperationspartner unterstützt die Öffentliche Bücherei St. Jakobus das Familienzentrum bei der Schulung der Vorlesepaten.

Lesen Sie jetzt