Mehr Mund-Nase-Masken und mehr Imbissverpackungen landen in der Umwelt

Umwelt in Südlohn

Ob Zigaretten- oder Getränkeverpackungen – vieles wird achtlos weggeworfen, was nicht in die Umwelt gehört. Zu Corona-Zeiten kommen Einwegmasken dazu. Ein Problem für den Bauhof?

Südlohn

, 21.12.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Masken und Einweghandschuhe – in Coronazeiten sieht man neben Zigarettenschachteln oder Essensverpackungenauch zunehmend solchen Müll am Straßen- oder Wegsrand. Hier an einem Fußweg an der Eschstraße.

Masken und Einweghandschuhe – in Coronazeiten sieht man neben Zigarettenschachteln oder Essensverpackungenauch zunehmend solchen Müll am Straßen- oder Wegsrand. Hier an einem Fußweg an der Eschstraße. © Markus Gehring

Mancher wirft sie achtlos weg, anderen fallen sie vielleicht wohl unbemerkt aus der Jackentasche: Mit der zunehmenden Dauer der Corona-Pandemie fallen auch immer mehr Mund-Nase-Masken auf, die am Straßenrand oder in öffentlichen Grünanlagen herumliegen.

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In der Gemeinde Südlohn drehen die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs immer freitags ihre „Müllrunde“. Das heißt, sie fahren zu den Orten, wo die Gemeinde öffentliche Mülleimer aufgestellt hat.

Im sozialen Netzwerk Facebook wurde kürzlich in einer Südlohner Gruppe darüber diskutiert, ob nun auch mehr Mund-Nasen-Masken und auch Einweghandschuhe am Straßen- und Wegesrand oder öffentlichen Grünanlagen landen. Der Eindruck herrschte durchaus vor. Stefan Brüggemann, Leiter des Gemeindebauhofs, kann aber nicht bestätigen, dass viele Masken und Handschuhe in der Gegend herumliegen.

Mehr Mund-Nase-Masken landen in der Umwelt

Zumindest nicht in der Nähe der öffentlichen Abfallkörbe. Diese hat die Gemeinde Südlohn aber auch schon in Frühjahr aufgestockt, zu der Zeit des ersten Gastronomie-Lockdowns in Corona-Zeiten. Denn: „Was mehr geworden ist, sind Pizzaschachteln, Pommestüten und Eisbecher“ , weiß Stefan Brüggemann.

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Vor allem am Rathaus habe es Bedarf gegeben, nachdem das „Essen-to-go“ noch mehr in Anspruch genommen worden war. Aber ein Lob gibt es dann doch für die Südlohner und Oedinger: Sie werfen den meisten Abfall auch in die Behälter und nicht daneben.

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