Mehr Schwerverletzte

Unfallstatistik 2013

Die von der Kreispolizei veröffentlichten Zahlen zur Jahresbilanz 2013 machen deutlich: Die Unfallhäufigkeit hat abgenommen, gleichzeitig sind aber immer mehr Unfälle mit schwer Verletzten zu beklagen.

SÜDLOHN

von Marlen Halbach

, 26.02.2014, 17:18 Uhr / Lesedauer: 1 min

Diese erfreuliche Tendenz spiegelt sich in weiteren Kategorien der Statistik wider: Die Zahl der Verkehrsunfälle, die mit Alkoholeinfluss in Zusammenhang gebracht werden können, ist von drei auf null gesunken. Des Weiteren gab es 2013 bei Verkehrsunfällen mit Fahrerflucht einen Rückgang um mehr als sieben Prozent: Im Vorjahr waren es noch 27. Eine noch stärkere positive Entwicklung ist bei Unfällen mit Sachschäden zu beobachten. Sowohl für Unfälle, bei denen die beteiligten Fahrzeuge fahrtüchtig bleiben als auch für jene, wo dies nicht der Fall ist, ist Südlohn betreffend, die Zahl in 2013 stark gesunken. Die Zahl der Radfahrunfälle stieg dagegen drastisch an: Von 44 auf 100 verunglückte Personen pro 100 000 Einwohner. Damit liegt Südlohn plötzlich doch deutlich über dem Durchschnittswert in Nordrhein-Westfalen von 82 Unfällen pro 100 000 Einwohner.

Gleiches schlägt sich auch bei den Verkehrsunfällen mit Schwerverletzten nieder. 2012 gab es lediglich zwei schwer verletzte Unfallopfer, 2013 hingegen waren es neun. Statistisch gesehen ist das ein Anstieg von 350 Prozent. Ein einzelner Schulwegunfall ereignete sich im vergangenen Jahr. Ein Rad fahrender Schüler wurde dabei schwer verletzt. 2012 gab es keinen einzigen Unfall auf dem Schulweg.

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