Mehr Wirtschaftlichkeit in Südlohner Sporthallen

Mindestgröße für Gruppen

Sport macht in der Gemeinschaft mehr Spaß als allein - und die Sporthallen in der Gemeinde bieten an vielen Tagen im Jahr die Gelegenheit dazu. Manchmal fällt die Belegung einer Halle aber sehr spärlich aus.

SÜDLOHN

, 12.12.2016, 18:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gymnastikgruppe in der Turnhalle

Gymnastikgruppe in der Turnhalle

Ein Umstand, der durchaus eine Rolle spielen kann - nicht zuletzt mit Blick auf die Kosten, die für eine Hallennutzung unabhängig von der Größe der Gruppe entstehen. Nach dem Gemeindesportverband hat sich jetzt der Kultur- und Sportausschuss mit diesem Thema befasst. Das Ergebnis: eine Empfehlung für bestimmte Mindestgrößen.

Im Hintergrund steht dabei die im Februar beschlossene Vereinsförderrichtlinie. Darin geht es auch um die Gruppengrößen in den Sporthallen: Diese sollte sich an den Empfehlungen orientieren, die der Gemeindesportverband erarbeitet habe. Das Ziel ist ebenfalls klar formuliert: Erreicht werden soll damit, die Betriebs- und Energiekosten zu begrenzen, die entstehen, wenn die Turn- und Sporthallen beziehungsweise die Jakobihalle eine entsprechende Nutzung erfahren.

Art und Weise der Nutzung

Inzwischen liegt die Empfehlung des Verbands vor, und damit auch eine konkrete Benennung dessen, was im Einzelfall als "wirtschaftlich angemessen" erscheint. Und das kann durchaus unterschiedlich sein.

Denn nicht die absolute Zahl der Teilnehmer ist als alleiniger Maßstab herangezogen worden. Vielmehr differenziert die Empfehlung auch nach Art und Weise der Nutzung. Die Verwaltung machte deutlich, dass es nicht etwa darum gehe, dass bei einem einmaligen Unterschreiten der Zahl an einem Trainingsabend das Licht in der jeweiligen Halle ausbleiben müsse. Es gehe vielmehr darum, eine klare Regelung zu finden, die "Unternutzungen" von Hallenzeiten verhindert.

Absprachen mit Vereinen

Die Mitglieder es Gemeindesportverbands - SC Südlohn, FC Oeding sowie Reit- und Fahrverein -, haben sich auf die selbst erarbeiteten Mindestgrößen verbindlich festgelegt. Folgen sollen dem jetzt die übrigen Nutzer in Gestalt von Offenen Ganztagsschulen, Jugendwerk, DRK, KSB, RW Trimbach, Kindergärten, Musikkapelle, Modellflieger und Caritas.

Die Gemeindeverwaltung wird nun in Absprache mit diesen ebenfalls Festlegungen für die Mindestgruppengröße entwickeln.

Gruppengrößen pro Halle

  • Jakobi-Halle: Fußball sechs Mindestteilnehmer, Badminton acht, Badminton-Meisterschaftsspiele zwölf und Badminton-Breitensport vier.

 

  • Roncalli-Sporthalle: Fußball (alle) acht Mindestteilnehmer, Karate sechs, Badminton vier und Torwart-Training vier

 

  • St.-Vitus-Turnhalle: Frauenturnen, Jedermannsport, Mädchen-/Jungenturnen, Elter-Kind-Gruppen, Kleinkinderbewegung und Sport der Älteren je acht Mindestteilnehmer, Wirbelsäulengymnastik, Hersportgruppe und Nachsorge sowie Parkinson und Schlaganfall drei, Familiensport zehn, Tischtennis acht, Voltigieren vier

 

  • Von-Galen-Turnhalle: Fußball vier Mindestteilnehmer, Tischtennis sechs und Turnen sechs
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