Neue Schutzhütte in Südlohn soll Lücke im Süden schließen

Heimatverein Südlohn

Der Heimatverein Südlohn baut eine neue Schutzhütte an der Robert-Bosch-Straße und hat große Pläne. Bevor es mit dem Bau losgehen kann, dauert es aber noch ein bisschen.

Südlohn

, 16.08.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Neue Schutzhütte in Südlohn soll Lücke im Süden schließen

Mit diesem Plakat am Standort Robert-Bosch-Straße weist der Heimatverein auf den Bau der Schutzhütte für Wanderer, Radfahrer, Anlieger und Nachbarn hin. © Heimatverein Südlohn

Eine neue Schutzhütte für Radfahrer möchte der Heimatverein an der Robert-Bosch-Straße bauen. Den Plan gibt es schon seit Jahren. Jetzt weist seit einiger Zeit auch ein großes Schild auf das Vorhaben hin. Bis die Hütte steht, dauert es aber noch eine Weile, denn das bestellte Holz muss erst noch trocknen.

Wie Ernst Bennemann, Vorsitzender des Heimatvereins Südlohn auf Nachfrage erklärt, hat der Verein im Juni dieses Jahres die Genehmigung zum Bau der Schutzhütte an der Robert-Bosch-Straße bekommen. Das Holz wurde in der Zwischenzeit bereits eingekauft. „Das Naturprodukt muss aber erst noch trocknen, damit sich nachher, wenn die Hütte fertig ist, keine Risse bilden“, so Ernst Bennemann weiter.

Hölzer für die Schutzhütte müssen erst trocknen

Dazu wurden die zukünftigen Holzständer eingelagert und werden nun auf rund 10 bis 15 Prozent Restfeuchte heruntergetrocknet. Das dauert noch einige Monate. Danach erfolgt die Verarbeitung der Eichenhölzer. Die weiteren Vorbereitungen wie Fundament- und Bodenbearbeitung erfolgen noch in diesem Jahr. Der Heimatverein ist zuversichtlich, die Fertigstellung bis zur Hüttentour 2020 zu verwirklichen, damit Wanderer, Radfahrer, Anlieger und Nachbarn eine zusätzliche Stelle zur Rast und Erholung nutzen können.


Die Lage der neuen Hütte ist für den Verein ideal: „Die Stelle haben wir schon seit Jahren im Auge, weil dort einfach eine Schutzhütte fehlt“, erklärt Ernst Bennemann. Das falle ja schon beim Blick auf die Landkarte auf: „Die meisten anderen Schutzhütten verteilen sich ja entlang der alten B70“, erklärt er. Die neue Schutzhütte soll im südlichen Bereich von Südlohn eine Lücke schließen. Dass es sich bei dem neuen Standort außerdem um ein gemeindeeigenes Grundstück handelt, sei ein weiterer großer Vorteil für den Heimatverein.

Partner für E-Bike-Ladestation gesucht

Sehr gerne würde der Heimatverein auch eine E-Bike-Stromtankstelle einrichten. So soll der Radtourismus im Ort weiter gefördert werden. Dieser Plan sei aber bisher noch nicht spruchreif. „Wir suchen dafür noch einen Partner und führen unterschiedliche Gespräche“, erklärt Ernst Bennemann. Problem sei auch, dass unmittelbar an der Hütte kein Stromanschluss liegt. Insgesamt sei es dafür also noch ein langer Weg.

Diese Überlegungen behindern den eigentlichen Hüttenbau allerdings nicht: Denn sie werden unabhängig vom Bau der Schutzhütte angestellt. Um eine zukünftige Nachrüstung der Schutzhütte zu ermöglichen, werden allerdings schon entsprechende Leerrohre in das Fundament mit eingearbeitet.

www.heimatverein-suedlohn.de

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