Neues Feuerwehrgerätehaus an den Woorteweg

Pläne vorgestellt

OEDING Seit mehr als zehn Jahren bestehen Wunsch und Notwendigkeit nach einem angemessenen Feuerwehrgerätehaus in Oeding – die Pläne eines Investors, einen Lebensmittelmarkt am Panofen zu errichten, brachten jetzt wieder Bewegung in die Pläne.

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 14.10.2009, 16:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

1998 wurde der Handlungsbedarf am Feuerwehrgerätehaus deutlich: Kreisbrandmeister und Unfallkasse hatten eine lange Mängelliste erstellt. Zunächst war eine Erweiterung des Gebäudes in Erwägung gezogen und dafür 1999 ein Zuschussantrag auf den Weg gebracht worden. Doch weder 2000 noch 2001 flossen Mittel vom Land – und zwischenzeitlich – das städtebauliche Entwicklungskonzept für die Gemeinde war erarbeitet worden – wurde auch ein Neubau am Standort Ecke Jakobistraße/L 572 in Betracht gezogen. Ein Ausschuss wurde eigens gebildet, Pläne erstellt – der Bauantrag gestellt aber wieder zurückgezogen: Es war nicht gelungen, nach Ablauf des Flurbereinigungsverfahrens im Wege des freiwilligen Landtauschs das gewünschte Grundstück bebauen zu können.

Die Situation für den Löschzug Oeding der Freiwilligen Feuerwehr entzerrte sich 2004 durch den Auszug des Bauhofs, die Einsatzfahrzeuge konnten endlich nebeneinander geparkt und ein Alarm-Umkleideraum geschaffen werden. Nun wird die Fläche am Woorteweg auf dem Gelände der ehemaligen Firma Gebrüder Schulten als geeigneter Standort gesehen. Diese Fläche war, so Herbert Schlottbom von der Gemeindeverwaltung, zuvor nicht verfügbar gewesen.

Durch den Verkauf des städtischen Grundstücks an den Lebensmittelmarkt-Investor wird die Gemeinde eine Einnahme erzielen, die sie für den Neubau des Gerätehauses verwenden will. Zusammen mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II für die Infrastruktur sei die Gesamtfinanzierung gesichert, erklärte Herbert Schlottbom. Und weil die Mittel aus dem Konjunkturpaket im Jahr 2010 „verbaut“ werden müssen, könne das Vorhaben nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die vorhandenen Pläne aus dem Jahr 2002 würden nun modifiziert, Gespräche mit der Feuerwehr und dem DRK würden geführt, so Schlottbom.

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