Paten für Lichtband gesucht

Bauausschuss

Ein "Lichtband" soll die beiden Ortsteile Südlohn und Oeding verbinden. Die Idee, den Fahrradweg an der Kreisstraße 21 von der Doornte bis zur B70 in Oeding zu beleuchten, fand im Bauausschuss im Grundsatz ungeteilte Zustimmung. Aber die Finanzierung ist weiterhin unklar. Die CDU setzt auf Sponsoren und Paten.

29.09.2016, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Paten für Lichtband gesucht

Südlohn und Oeding sollen durch ein Lichtband verbunden werden.

Alois Kahmen (CDU) hielt am Mittwochabend ein flammendes Plädoyer für das Lichtband, das weit mehr sei, als eine symbolische Verbindung der beiden Ortsteile. "Der Weg ist sehr stark frequentiert: von Joggern, von Kindern und von älteren Leuten. Das Licht würde das Sicherheitsgefühl subjektiv und objektiv stärken."

Nicht aus Gemeindemitteln

Dem wollte Ludger Rotz (UWG) nicht widersprechen. Bei der Finanzierung allerdings hatte er einen klaren Vorbehalt: "Das Projekt können wir nicht aus Gemeindemitteln finanzieren. Das wäre in unserer gegenwärtigen Finanzsituation nicht vertretbar. Da hätten wir zuvor noch ganz andere Baustellen abzuarbeiten." Außerdem, so Ludger Rotz, gebe es im Südlohner Außenbereich ja viele unbeleuchtete Wege. "Wir können ja nicht überall Lampen aufstellen."

Ein echtes Bürgerprojekt

Alois Kahmen sieht für die Finanzierung eine Alternative zur Gemeindekasse. "Die Bürgerstiftung will das Projekt gerne unterstützen. Ich bin sicher, dass wir weitere Sponsoren für diese Idee finden werden." Die CDU habe sich zudem ein Paten-Modell überlegt: Privatleute, Vereine und andere Gruppierungen könnten sich verpflichten, für 20 Jahre die Kosten für jeweils eine Leuchte zu übernehmen. Die CDU wolle mit gutem Beispiel vorangehen und eine Patenschaft übernehmen. Das Lichtband könne ein echtes Bürgerprojekt werden, das Südlohn und Oeding verbinde.

Mit den Stimmen der CDU beauftragte der Bauausschuss die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung und Somit das Sponsoren- und Patenmodell weiterzuentwickeln. Heinz Brüning (SPD) war das ganze Projekt noch zu vage. Er enthielt sich bei der Abstimmung wie auch die Vertreter von UWG und Grünen der Stimme.

 

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