Schrauben für die Schau

Sonntag geht es los

Richtfest gestern Morgen in der Festhalle Terhörne am Weseker Weg. Die Halle, wo sonst Hochzeiten und Partys gefeiert werden, wird am morgigen Sonntag bei der Südlohner Gewerbeschau zur Ausstellungshalle.

SÜDLOHN

, 09.04.2016, 05:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gemäß dem Motto der Schau - "Südlohn zeigt’s" - hat der Oedinger Zimmerermeister Bernd Schüring in der Halle seine Baustelle eingerichtet und sein Team schraubt an einem Schleppdach, das am morgigen Schautag Ausstellungsstück und Messestand für das Unternehmen des Oedingers gleichzeitig ist.

Nur keine Stolperfallen bauen

Ein Stück weiter blicken Elektrotechnikermeister Uwe Gehling und Verena Höper, die zweite Vorsitzende des Gewerbevereins Oeding, auf ein Stromkabel, das zum Messestand des Unternehmens der Oedingerin führt. Das darf für die Besucher am Sonntag keine Stolperfalle werden, sind sich beide einig. Und ein einfaches Stromkabel reicht auch nicht aus. "Ich brauche einen zwei kW-Anschluss", meint die Oedingerin zu dem Elektriker.

Ganz andere Probleme hat ein Stück weiter Karin Otto-Höper vom Marketing- und Tourismusverein der Gemeinde. "Das ist so doch zu gefährlich" sagt sie mit Blick zur Bühne. Sie hat Angst, dass jemand von der Bühne hinten in der Ausstellungshalle stolpert. Der Schreiner von nebenan ist sofort hilfsbereit. Schnell ist eine vorhandene Brüstung festgeschraubt, die bis zum Schautag auch noch mit Blumenkästen optisch aufgepeppt wird. "Dann sieht das auch gut aus", sagt Karin Otto-Höper.

Riesige Zelte aufgebaut

Unter Hochdruck ist seit Tagen Bernhard Ingenhorst. Der hat am Donnerstag ein riesiges Zelt aufgebaut. Denn: Neben der Festhalle bauen in einem großen Zelt weitere Aussteller ihre Stände auf. Am Tag zuvor standen bereits große Pagodenzelte, die den Durchgang von der Festhalle zum Ausstellungszelt markieren und gleichzeitig bestuhlt sind - hier können die Ausstellungsbesucher eine Pause machen, etwas essen und trinken.Vor der Tür stehen Getränke- und Imbisswagen. Thomas Fangmann von Getränke Robers schaut dort gerade nach, was noch fehlt - und ist wenig später auch schon unterwegs, um es zu holen.Bernhard Ingenhorst verlegt derweil im Zelt zusammen mit seiner Frau Teppiche auf verschiedenen Messeständen - schließlich sollen die Besucher nicht auf einfachem Bretterboden gehen.

Noch einiges zu organisieren

Dazwischen Rita Wehr und Bernd Oing vom Orga-Team für die Gewerbeschau. Oings Telefon steht nicht still - es gibt noch einiges zu organisieren. Rita Wehr hat die Kamera dabei und macht im Ausstellungszentrum erste Fotos von den Aufbauarbeiten. Neben den Mitgliedern des Arbeitskreises der Schau sind Nicole und Helmut Terhörne Anlaufpunkt für alle. Die beiden stellen ihre Veranstaltungshalle und den gesamten Bereich drumherum für die Gewerbeschau zur Verfügung und sind daher an den Aufbautagen gefragte Leute.

Viel Kreppband, viele Zettel

Auch im großen Zelt wird aufgebaut. Eine ganze Reihe Stühle im Durchgang und ein paar Tische sind untrügliches Signal dafür, dass dort ein örtlicher Möbelhersteller seinen Stand hat. Gegenüber ist ein Messebauer dabei, den Stand für eine Bank aufzubauen. Und auch am Eingangsbereich hantiert gerade jemand mit einer Menge Alu-Stangen. Die ergeben zusammengefügt und bespannt irgendwann die Rückwand eines Messestandes.Noch aber sind viele Standflächen nur mit Kreppband und eine A4-Zettel markiert, auf dem der Name des Ausstellers steht. Bis Sonntagmorgen, 10 Uhr, beim Start der Gewerbeschau, sind die Zettel weg und alle Stände fertig - hoffentlich. Und bis dahin steht auch der Stand der Münsterland Zeitung in der Ausstellungshalle bei Terhörne. Die Heimatzeitung lädt die Besucher des Standes zum Foto-Shooting ein.

Auf der anderen Straßenseite des Weseker Weges ist am Schautag der Garten der Firma Leuchten Robers geöffnet. Im dem tollen Garten-Ambiente der Schmiede stellen erstmalig Auszubildende ihre Ausbildungsberufe vor.

In vielen Betrieben im Bereich des Ausstellungsgebietes ist außerdem Putztag. Sie öffnen ebenfalls am Sonntag ihre Türen und stellen sich und damit die Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Südlohn gemäß dem Motto "Südlohn zeigt’s" vor.

 

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