Schwere landwirtschaftliche Fahrzeuge versenken Randbordsteine

Maisernte

Wenn Landwirte oder Lohnunternehmen mit modernen Geräten zur Mais ernte ausrücken, dann geht es richtig zur Sache. Das haben jetzt die Anlieger der Nachbarschaft Hinterm Busch erlebt.

OEDING

von von Bernd Schlusemann

, 15.10.2013, 09:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
In der Nachbarschaft Hinterm Busch haben schwere landwirtschaftliche Fahrzeuge den Randbordstein regelrecht versenkt.

In der Nachbarschaft Hinterm Busch haben schwere landwirtschaftliche Fahrzeuge den Randbordstein regelrecht versenkt.

Am Grenzweg erntete am Freitag ein niederländisches Unternehmen mit schwerem Gerät und fuhr das Erntegut mit Traktoren und großen Ladewagen durch das Wohngebiet in Richtung Grenze. Dort wo Autos am Straßenrand standen, fuhren die tonnenschweren Fahrzeuge über den Bordstein und durch den Grünstreifen.

Das verlief nach Auffassung der Anlieger nicht ohne Spuren: Meterweise ist der Randbordstein teilweise weggesackt und als solcher nicht mehr zu erkennen. Auch hätten sich Risse in der Straße gebildet, so die Anlieger, die nun fürchten, dass Sie für diese Schäden bei einer Straßenerneuerung über Anliegerbeiträge herangezogen werden.

Die Gemeindeverwaltung war bereits am Samstag vor Ort und hat sich die Sache angeschaut. Wie es gestern im Rathaus hieß, ist es nach Auffassung der Verwaltung - die völlig gegensätzlich zu den Aussagen der Anlieger ist - zu keinen Schäden gekommen. Schäden seien auch schwer nachweisbar, da sie schon vorher da gewesen sein könnten. Man habe aber mit dem niederländischen Unternehmen gesprochen und das habe die Straße gereinigt.

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