St. Jakobischützen können nach einstimmiger Ratsentscheidung ihre Vogelstange verlegen

mlzNeues Grundstück

Der Rat hat für den Schießplatz direkt am Schlingeufer gestimmt. Den hatten die St. Jakobischützen beantragt, um den schmalen Schlauch zwischen K+K-Markt und Jakobihalle zu verlassen.

09.02.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Jakobischützen bekommen ihren neuen Schießplatz. Der Rat hat in seiner Sitzung am Mittwochabend einstimmig dafür gestimmt, dass die Schützen ihre Vogelstange von der Fläche zwischen Jakobihalle und K+K-Markt verlegen dürfen. Auf dem Grundstück zwischen Schlingeufer und Jakobihalle können sie in Zukunft ihr Königsschießen veranstalten. Auch weitere Bäume sollen dort angepflanzt werden. In ihrem Antrag hatten die Mitglieder des St. Jakobi-Schützenvereins bereits angekündigt, sich mit möglichen Eigenleistungen an der Gestaltung des Platzes zu beteiligen.

Sehr gute Initiative

Alois Kahmen (CDU) befürwortete die Pläne – vollumfänglich, wie er betonte: „Dort eine Naherholungsfläche zu schaffen, drängt sich ja geradezu auf“, sagte er. Dass sich der Schützenverein durch eigene Initiative daran beteiligen will, sei sehr gut. Er warb aber auch dafür, dass zunächst ein Gesamtplan für das Gelände dort entwickelt wird. Damit könnten unnötige Rückschritte in Zukunft vermieden werden. Schließlich umfasst der geplante neue Schießplatz nur rund ein Drittel des gesamten Grundstücks.

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Die Verwaltung soll sich in der nächsten Zeit mit den Schützen abstimmen, um eine Lösung dafür zu finden. Denn: Das Gelände ist als Überschwemmungsgebiet für die Schlinge vorgesehen. Dirk Vahlmann, Leiter des Bauamts, erklärte deswegen auch, dass die Pläne der Schützen erst einmal realisierbar aussehen. „Solange dort nichts aufgeschüttet wird“, schränkte er ein. Denn das würde dem Hochwasserschutz widersprechen. Die Schützen hatten bemängelt, dass auf ihrem bisherigen Schießplatz zwischen K+K-Markt und Jakobihalle keine schöne Atmosphäre herrsche. Auch der fehlende Schatten war ihnen ein Dorn im Auge.

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