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Stauden-Fans stöberten an neuem Standort

Staudenbörse Südlohn

Gelungener Einstand der Staudenbörse im Haus Lohn. Am neuen Standort nutzten viele Blumenfreunde die Gelegenheit, sich für die neue Saison einzudecken.

von Katrin Sarholz

Südlohn

, 14.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Stauden-Fans stöberten an neuem Standort

Die Auswahl an Stauden für den Garten war groß. © Katrin Sarholz

Neue Gartensaison, neuer Standort – gegen 14 Uhr öffnete die Staudenbörse erstmals im Haus Lohn ihre Pforten. Nach vielen Jahren auf Hof Röttger im Mühlenkamp und einem Übergangsquartier im vergangenen Jahr hat die Börse nun eine neue Heimat gefunden. Rita Wehr zeigte sich begeistert vom Ortswechsel. „Hier ist viel mehr Platz und wir haben dieses Jahr eine tolle Pflanzenauswahl.“

Ungläubiges Staunen war in den Gesichtern derer zu sehen, die anschließend die Scheune am Haus Lohn betraten. Der große Raum war gerappelt voll, die Schlange vor der Kasse wand sich diagonal durch den Raum, alle Anstehenden waren kistenweise bepackt mit den erlesensten Pflänzchen.

Kurzentschlossen entschied sich eine Hobbygärtnerin, doch erst einmal Kaffee zu trinken, anstatt sich anzustellen, denn auch die reichhaltige Tortenauswahl konnte sich sehen lassen, und die schön gedeckten Tische luden zum Plausch ein. Die Frauen des KAB und der Ghana Aktionskreis hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und dafür tolle Torten kreiert.

Um die Pflanzentische knubbelten sich indes die Gartenfreunde, aber man half sich bereitwillig über die Tische hinweg. „Ist das Phlox?“ – Ein Blick auf das Schildchen: „Ja, rosa-weiß.“ ein freudiger Ausruf folgte und zwei Pflänzchen wanderten in die Klappkiste. „Funkien sind da vorne“, gab man sich Orientierungshilfe. Der Andrang hatte zur Folge, dass schon nach kurzer Zeit die ersten Pflanzen vergriffen waren, natürlich zur Freude der Veranstalter.

Mittendrin stand auch wieder Berthold Picker von „Garten Picker“ in Borken-Weseke und beriet die Gartenfreunde über die besten Standorte für die Pflanzen. „Am Stängel kann man schon sehen, dass diese Pflanze etwa einen halben Meter hoch wird“, erklärte er, oder: „Das Veilchen am besten in den Schatten setzen.“ Jeden Käufer fragte er, ob er sich mit den Pflanzen auskenne und gab bereitwillig viele Tipps.

Viele Spender und Helfer

Der neue Standort für die Staudenbörse wurde mit großer Resonanz angenommen, einerseits von den Pflanzenspendern, die für eine große Auswahl an verschiedensten Stauden, Gräsern, Kräutern, Zwiebeln, Gehölzen und sogar Seerosen gesorgt hatten, genauso wie von den Helfern und natürlich von den begeisterten Gärtnerinnen und Gärtnern, die hier nach Gartenschätzen stöberten.

Die ließen sich auch nicht durch das Gedränge abschrecken. „Das ist ja schlimmer als bei der Kinderkleiderbörse hier“, rief ein Besucher mit einem Augenzwinkern. Ob man nur ein paar Lücken füllen wollte, ein ganzes Beet anlegen oder eine große Menge Bodendecker brauchte, es war für jeden etwas dabei, und niemand verließ die Scheune mit leeren Händen.

Der eine oder andere hatte sogar ein besonderes Juwel entdeckt, das man nicht in jedem Gartencenter finden kann, wie zum Beispiel eine Indianernessel.

Den Erlös der Börse und des Kuchenverkaufs teilten sich danach zu gleichen Teilen die Frauen des KAB, der Ghana Aktionskreis und Pater Raju für sein Schulprojekt in Indien. Dieser ließ es sich auch nicht nehmen, selbst vorbei zu schauen um sich ein Bild vom bunten Treiben in der Scheune zu machen und ein Stück Kuchen zu probieren. Die nächste Börse findet im Herbst statt und lädt dann wieder viele Staudengärtner zum Stöbern ein.

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