Eine solche Riesenbaustelle wie vor einigen Jahren in Raesfeld fürchteten viele Schermbecker und Raesfelder auch bei A-Nord. © Amprion GmbH / Lutz Kampert
Bauarbeiten ab 2024

Stromtrasse entzweit Südlohn und Oeding – unter der Erde

Eine Entscheidung ist gefallen: Die Stromtrasse A-Nord wird zwischen Südlohn und Oeding hindurchführen und östlich an Vreden und Stadtlohn vorbei. Der exakte Verlauf ist noch ein Geheimnis.

Sie ist ein Kernstück der angestrebten Energiewende: Die Stromtrasse A-Nord soll grünen Windstrom von der Nordsee nach Nordrhein-Westfalen transportieren, wo die Energie benötigt wird.

Schon lange steht fest, dass die Leitung durch unsere Region führen soll. Nur: Bislang war der genaue Trassenverlauf nicht bekannt, sondern lediglich die bevorzugte Variante des Stromnetzbetreibers Amprion. Der wird die Leitung übrigens komplett unterirdisch verlegen.

Jetzt hat die Bundesnetzagentur für ein wenig Klarheit gesorgt und festgelegt, wo die Leitung ungefähr verlegt werden soll. Dabei handelt es sich um einen 1000 Meter breiten Korridor, der Ahaus westlich umgeht und anschließend östlich an Vreden und Stadtlohn vorbei verläuft.

Details erst im September

Bei uns durchschneidet der Korridor das Stadtgebiet zwischen Südlohn und Oeding und führt dann weiter nach Borken. Weitere Details stehen aber noch nicht fest, erklärte ein Amprion-Sprecher: „Wir müssen den eigentlichen Verlauf noch beantragen.“

Darüber will Amprion die Öffentlichkeit im September informieren. Gespräche mit den Grundstückbesitzern sind ab Beginn den nächsten Jahres geplant. Der Start der Bauarbeiten für die unterirdische Höchstspannungsleitung ist 2024/2025 vorgesehen.

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