Tennenplatz: Keine schnelle Lösung in Sicht

Sanierung oder Erneuerung

Kommt der Kunstrasen oder kommt er nicht? Diese Frage konnte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung noch beantworten. 110 000 Euro sind im Haushalt für die Sanierung des alten Tennenplatzes eingeplant. Doch seinen die Kosten laut Vortrag von Dr. Markus Fischer höher anzusetzen. Je nach Berechnung schwanken die Zahlen zwischen 147 000 Euro (Tennenplatz) bis zu 460 000 Euro (Kunstrasenvariante).

SÜDLOHN

, 29.11.2013, 10:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Nebel bleibt auch nach über einem Jahr Diskussion die Frage, ob der Tennenplatz am Roncalli-Stadion saniert oder ein Kunstrasenplatz gebaut wird.

Im Nebel bleibt auch nach über einem Jahr Diskussion die Frage, ob der Tennenplatz am Roncalli-Stadion saniert oder ein Kunstrasenplatz gebaut wird.

CDU-Fraktionschef Hermann Frieling meinte resümierte nach dem Vortrag, dass die Gesamtkosten, die für den Kunstrasenplatz anfallen, so gar nicht zu stemmen seien. Man habe als Gemeinde ein Zeichen gesetzt und 110 000 Euro in den Haushalt eingeplant, wichtig sei aber auch, dass sich die Vereine, in welcher From auch immer, an der Sanierung beteiligen. Er schlug vor, dass die bereits geplanten Gelder in das kommende Haushaltsjahr übertragen werden.

Bürgermeister Christian Vedder warf ein, dass erste Gespräche mit dem SC Südlohn stattgefunden hätten. Er könne sich auch vorstellen, dass ein Förderverein gegründet werde. Weiter solle überlegt werden, ob nicht auch die Oedinger Sportvereine den möglichen Kunstrasenplatz nutzen könnten.Dringender Handlungsbedarf Dringenden Handlungsbedarf sieht auch die UWG-Fraktion und schließt sich einem Vorschlag der CDU an, die bereits einstellten Haushaltsmittel in das kommende Jahr zu übertragen.

Josef Schleif (Grüne) bittet die Verwaltung um genaue Zahlen zum demografischen Wandel. Vedder erläuterte kurz, dass nach ersten Schätzung im Jahre 2018 etwa 20 Prozent weniger Kinder in der Gemeinde sind.

Seitens der SPD-Fraktion schlug Barbara Seidensticker-Beining vor, dass sich alle Beteiligten - Nutzer, wie Politker - an einen Tisch setzen und über die Alternativen und Möglichkeiten sprechen sollten. Weiter schloss sich die Fraktion dem Vorschlag an, die Gelder ins kommende Jahr zu übertragen.

Abschließend teilte Bürgermeister Vedder mit, dass er alle Sportvereine ansprechen will. Das Gutachten hätte nun eine gute Grundlage zum weiteren handeln geschaffen. Im Frühjahr solle zudem das Thema Gemeindesportverband projektiert werden.

 

 

 

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