Urkunde für Georg Koch - Haus Georg reduziert CO2

Klimaschutzauszeichnung

SÜDLOHN Georg Koch ist Eigentümer eines Zimmerei-Betreibes in Lüdinghausen und kann sich seit Donnerstag über eine Auszeichnung der CO2-Bank freuen. Eine Urkunde wurde ihm von Ulrich Müller, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Coesfeld in den Räumen von Haus Georg am Südwall übergeben.

von Von Georg Beining

, 27.10.2009, 18:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit der Urkunde (v. l.): Lena Borgert (Kreishandwerkerschaft Coesfeld), Ulrich Müller (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Coesfeld), Georg Koch (Zimmermeister) und Adelheid Voots (DRK-Leitung Georg-Haus).

Mit der Urkunde (v. l.): Lena Borgert (Kreishandwerkerschaft Coesfeld), Ulrich Müller (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Coesfeld), Georg Koch (Zimmermeister) und Adelheid Voots (DRK-Leitung Georg-Haus).

Ein solches Projekt ist das Haus Georg, eine Wohngemeinschaft für an Demenz erkrankte Personen. Georg Koch hat es vor gut einem Jahr fertig gestellt – komplett in Holz-Rahmenbauweise. Und  hat anschließend die Chance wahrgenommen, dieses Haus als Beispiel für gelungene CO2-Reduzierung beim Landesbeirat Holz NRW zu melden. Hintergrund ist: Georg Koch und seine Mitarbeiter haben im Haus Georg rund 140 Kubikmeter Holz verbaut. Durch diese spezielle Bauform wurden der Atmosphäre 119 Tonnen dauerhaft CO2 entzogen – dauerhaft,  weil das Kohlendioxid im Holz gespeichert bleibt.  

Und der Trend zur Holz-Rahmenbauweise nimmt nicht nur aus Gründen der Ökobilanz zu, wie der Zimmermeister bei den Urkundenverleihung betont: „Der Anteil liegt derzeit bundesweit bei etwa 15 Prozent. Und Holzbauweise bei Häusern wird künftig immer relevanter werden.“ Natürlich sei dabei auch der Grundsatz der Nachhaltigkeit zu beachten, so der Fachmann weiter: „Wir müssen immer darauf Wert legen, nur so viel heimisches Holz zu verbauen und zu verarbeiten, wie auch wieder nachwachsen kann.“  

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