Verwaltung will pädagogischen Stand halten

Offene Ganztagsschule

SÜDLOHN/OEDING. SÜDLOHN/OEDING. Die beiden Offenen Ganztagsschulen der Doppelgemeinde sind auf dem aktuellen Stand nicht mehr zu finanzieren. Zur Zukunft der (OGS) musste Bürgermeister Christian Vedder im vergangenen Schulausschuss berichten.

von Von Stephan Teine

, 08.03.2011, 17:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Da es bei dem Komplex jedoch um sehr persönliche Daten gehe, könne nur ein sehr begrenzter Teil öffentlich diskutiert werden, sagte Vedder noch vor der Abstimmung über die zu ändernde Tagesordnung. Die Summen, die zur Sprache kämen, ließen sofort Rückschlüsse auf einzelne Personen zu. Gegen die Stimmen der CDU setzten SPD, Grüne und UWG die öffentliche Diskussion durch. Vedder erklärte, dass die Führung der OGS durch ehrenamtliche Vereine mehr als kompliziert sei. Budget- und Personalverantwortung könne nicht in ehrenamtliche Hände gelegt werden. Allein deswegen solle die Trägerschaft schon neu vergeben werden.

Die Gemeinde befinde sich zur Zeit in einer Markterkundung und hole Angebote ein – sowohl zur OGS als auch zu den Acht-bis-Eins-Angeboten der beiden Grundschulen. Bürgermeister Vedder und Werner Stödtke von der Verwaltung betonten dabei, dass diese Angebote lediglich den finanziellen Rahmen beträfen. „Die pädagogischen Konzepte haben mit den Ausschreibungen nichts zu tun“, erklärte Stödtke. Auch über das Personal werde nur im Hinblick auf die Kosten nach einer Lösung gesucht. Da die Diskussion trotz aller zuvor besprochenen Einschränkungen in den nicht-öffentlichen Teil des Themas abzurutschen drohte, wurde sie abgebrochen.

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