Viele Südlohner spenden für Weißrussland

Spenden für Hilfstransport angenommen

Südlohn. Der Südlohner Theo Epping begleitet den Hilfstransport von Vreden nach Weißrussland. An Bord werden viele Spenden aus Südlohn sein.

Südlohn

26.02.2018, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Spendenbereitschaft der Südlohner war groß.

Die Spendenbereitschaft der Südlohner war groß. © Katrin Sarholz

Für den Auflauf vor seinem Haus im Reuken 28 hatte Theo Epping echtes Erstaunen über: „Das hatten wir so nicht erwartet.“ Es war gerade mal 10 Uhr am Samstagmorgen – und in der gesamten Einfahrt stapelten sich schon die gespendeten Kleidersäcke, Lattenroste, Matratzen, Kinderstühle und vieles mehr. Es war schon immer viel los bei den Abgabeterminen kurz vor dem Hilfstransport der KAB St. Marien Vreden nach Mogilev, aber in diesem Jahr war er extrem groß, erklärte Epping.

Zum 15. Mal gesammelt

„Jedes Jahr organisieren wir eine Sammlung. Zum 15. Mal findet sie jetzt auch in Südlohn statt. Insgesamt ist es schon die 28. Spendensammlung für Weißrussland.“ Theo Epping selbst ist seit 1999 bei den Hilfstransporten dabei, nachdem er und seine Familie über die Jahre sechs Gastkinder zur Ferienerholung aufgenommen hatten. Mit dreien habe er immer noch guten Kontakt. „Die haben jetzt selber Kinder! Wir besuchen sie jedes Jahr.“

Am 28. März geht es dann für elf Helfer mit mehreren Lkw und Begleitfahrzeugen auf die zehntägige Reise. „Letztes Jahr wurden wir 24 Stunden an der Grenze aufgehalten, da fragt man sich dann, warum man sich das antut. Aber wenn wir später die Kinder sehen, ist alles Negative wieder vergessen“, erzählt der Südlohner. Die Dankbarkeit der Leute in Mogilev ist es den elf Ehrenamtlichen wert, ihre kostbaren Urlaubstage für die anstrengende Reise zu verbrauchen. Und die Einwohner Mogilevs seien einfach auf fremde Hilfe angewiesen: „Nach Tschernobyl ist das Gebiet um Mogilev das am meisten verstrahlte.“ Daher sei das Team besonders dankbar für die zahlreichen Spenden. Die Sachspenden nehmen insgesamt 53 Kubikmeter, also drei große Anhänger ein. Auch die Helfer lassen in ihren Koffern, trotz begrenztem zulässigen Gewicht, noch Platz für einige Geschenke.

Auch Geldspenden werden benötigt

Theo Epping freut sich auch über die Geldspenden aus Südlohn: „Es kam ein vierstelliger Betrag zusammen.“ Ohne diesen wäre der Hilfstransport kaum möglich. Schließlich sind für die Formalien viele Gebühren zu bezahlen, auch das Benzin muss finanziert werden. Durch die gute Organisation im Vorfeld sei das Team aber zuversichtlich, dass es eine Reise ohne Komplikationen geben wird, ist Theo Epping zuversichtlich.