Tourismus

Weg für ein Tourismuskonzept für die Gemeinde Südlohn ist frei

Bisher war der Etat für ein Tourismuskonzept noch mit einem Sperrvermerk versehen. Nun konnte der Somit erfolgreich Zuschüsse generieren. Damit kann das Konzept erstellt werden.
Nach der Corona-Pause nimmt auch der Radtourismus in der Region wieder zu. Wie man sich in dieser Hinsicht künftig in Südlohn und Oeding aufstellen will, dass soll in einem Tourismuskonzept niedergeschrieben werden. Die Finanzierung steht nun. © Archiv

Im „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept für die Ortskerne Oeding und Südlohn (ISEK)“ aus dem Jahr 2019 ist unter anderem ein Tourismuskonzept für die Gemeinde Südlohn vorgesehen. Im Zentrum soll stehen, wie sich Südlohn und Oeding künftig in der Tourismusregion positionieren, welche Standortvorteile und Stärken die Doppelgemeinde ausspielen soll (wir berichteten).

Es hatte sich aber herausgestellt, dass eine Förderung über die Städtebauförderung nicht möglich ist. Nun kann die Umsetzung doch erfolgen.

Ein Rückblick: Der Rat der Gemeinde Südlohn hatte in seiner Sitzung am 10. Februar dieses Jahres beschlossen, die Buchungsstelle für ein Tourismuskonzept in Höhe von 30.000 Euro im Haushalt 2021 mit einem Sperrvermerk zu versehen. Das Thema wurde an den Ausschuss für Kultur, Sport und Ehrenamt zur weiteren Beratung verwiesen. Dort wurde beschlossen, dass der Somit prüft, ob es alternative Förderprogramme gibt, die ein Tourismuskonzept fördern könnten.

Erfolgreicher Antrag im Vitalprogramm

Philipp Ellers, hauptamtlicher Mitarbeiter des Somit, konnte den Ausschussmitgliedern nun berichten, dass alternativ für das Vitalprogramm (Programm „Vital NRW“) ein Förderantrag gestellt worden sei – dies nun mit Erfolg. Der abschließende Bescheid der Bezirksregierung stehe zwar noch aus, das Regionalmanagement habe allerdings bereits entschieden, dass das Projekt gefördert werden soll.

Die Förderquote liegt hier bei 65 Prozent. Zudem liege ein Angebot für ein Tourismuskonzept für rund 19.400 Euro netto vor. „Damit verbleibt noch ein Eigenanteil von 6.800 Euro“, erklärte Ellers. Der Sperrvermerk könne entsprechend aufgehoben werden.

Das beschloss der Kulturausschuss auch einstimmig: Von den bereitgestellten und mit Sperrvermerk versehenen Mitteln (30.000 Euro) sollen 6.800 Euro als Eigenanteil für das Tourismuskonzept bereitgestellt werden.

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