Zahlreiche Heimatfreunde treffen sich zur Versammlung

SÜDLOHN Viele Heimatfreunde füllten zur Jahreshauptversammlung des Heimatvereins den Saal im Gasthof Bennemann. Sie ließen nicht nur den Blick zurückschweifen. Auch eine Mehrtagesfahrt nach Weimar war Thema an diesem Abend.

17.03.2009, 18:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Da in diesem Jahr keine Wahlen anstanden, beherrschten statistische Angaben den ersten Teil des Abendprogramms. In einer Nachlese wurden die Veranstaltungen des Vorjahres genannt, an denen stets ein stabiler Kreis von zahlreichen Heimatfreunden teilgenommen hatte. Das Archiv des Heimatvereins verfügt mittlerweile über 20 Filme, die das Gemeindeleben früherer Zeiten reflektieren. Die Vorführungen dieser Filme bereichern immer wieder die Zusammenkünfte im Vereinsleben. Breiten Raum im Jahresprogramm nahmen Ausflüge und Radtouren ein, wobei historische Stätten, Bauernschaften, Pättkes und Fluren der Nachbargemeinden erkundet wurden.  Die Heimatfreunde entnahmen den detailliierten Berichten der Kassenführer, dass der Verein auf stabilen Säulen postiert ist und die Mitgliederzahl von Jahr zu Jahr beständig wächst. Die Ausschau auf die Veranstaltungen des laufenden Jahres machte deutlich, dass die ansprechenden Programmbeiträge der Vorjahre ihre Fortführung finden.  Zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung bietet der Heimatverein Interessenten zum 15. und 16. August eine Reise nach Mitteldeutschland an. Das Reiseprogramm sieht die Besichtigung der Weltkulturstadt Weimar, den  Besuch der KZ-Gedenkstätte Buchenwald und der Wartburg nahe Eisenach vor. Der Reisepreis von 70 Euro für Mitglieder und 80 Euro  für Nichtmitglieder beinhaltet die Buskosten, Übernachtung und Frühstück und anfallende Eintrittsgelder. Für Kurzentschlossene sind noch wenige Tickets durch Einzahlung des Reisepreises bei der Sparkasse Westmünsterland zu buchen.  Im zweiten Teil des Abends fand die Vorführung des Filmes "Harte Arbeit, Reiche Ernte" über die Landwirtschaft in den 30er Jahren viel Interesse. Dieser Film reflektierte aus  jenen Zeiten, in denen das Leben in ruhigeren Bahnen verlief und die Natur noch den Tagesrhythmus bestimmte.

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